14:59 19 September 2020
SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    12268
    Abonnieren

    Die Europäische Kommission hat am Mittwoch den Abschluss von Sondierungsgesprächen mit dem deutschen Biotechunternehmen BioNTech-Pfizer über den Ankauf eines potenziellen Impfstoffs gegen Coronavirus verkündet.

    Dabei geht es demnach um den Kauf von zunächst 200 Millionen Impfstoffdosen, sobald sich das Präparat als sicher und wirksam gegen Covid-19 erwiesen habe.

    Der geplante Vertrag sehe zudem eine Option auf den Kauf von weiteren 100 Millionen Dosen vor. Auf der Grundlage des geplanten Vertrags mit BioNTech und dessen US-Partner Pfizer könnten alle EU-Mitgliedstaaten den Impfstoff erwerben. Er könnte außerdem Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen gespendet oder an europäische Länder weitergegeben werden.

    Ergänzung des Impfstoffportfolios

    Laut der Mitteilung ist BioNTech nach einem Bündnis aus Sanofi und GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson, CureVac und Moderna das sechste Unternehmen, mit dem die EU-Kommission Gespräche abgeschlossen hat. Ein Vertrag mit AstraZeneca sei bereits am 27. August in Kraft getreten.

    AstraZenecas Einstellung von Corona-Impfstofftests

    Das internationale Pharmaunternehmen AstraZeneca hatte in der Nacht zum Mittwoch mitgeteilt, dass bei einem der Studie-Teilnehmer gesundheitliche Probleme aufgetreten seien.

    Die klinische Studie sei eingestellt worden, so der Pharmakonzern. Es handle sich dabei um eine Routinemaßnahme für solche Fälle.

    mo/mt

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Machen uns sehr angreifbar“: CSU-Urgestein und Rechtsanwalt Gauweiler zum Fall Nawalny – Exklusiv
    Fall Nawalny: Deutsche Eliten und „Ausdruck eines Niedergangs“ – Experte Fischer knallhart
    USA kündigen Verlegung von Schützenpanzern in den Nordosten Syriens an
    Tags:
    EU