06:44 20 Oktober 2020
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    Ein Polizeisprecher hat am Sonntag Details zur Ermittlung einer Attacke mit Brandsätzen auf mehrere Gebäude im baden-württembergischen Marbach am Neckar mitgeteilt.

    Demzufolge schließen die Beamten rassistische Motive des mutmaßlichen Täters aus. Es gebe dafür nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Anhaltspunkte, so der Sprecher. Der Staatsschutz sei nicht eingeschaltet.

    Laut Polizei besteht keinerlei Verbindung zwischen den Brandsätzen in der Nacht zum Samstag und einer Explosion am späten Samstagabend ebenfalls in Marbach in Baden-Württemberg. Dabei richtete ein Sprengsatz am Eingang eines Einkaufsmarktes einen Schaden von 10.000 Euro an. Dem oder den Tätern gelang es nicht, in den Laden einzudringen. Nach ihm oder ihnen wird noch gesucht.

    Feuer in Marbach

    Zuvor teilten die Ordnungshüter mit, dass in der Nacht zum Samstag ein 42-Jähriger festgenommen worden sei, der Brandsätze auf ein Wohnhaus, die evangelische Kirche und ein Polizeirevier in der Altstadt geworfen haben soll.

    Bei der Tat wurden acht Menschen verletzt. Es entstand ein Schaden von mehr als einer halben Million Euro. Bei seiner Festnahme gab der deutsche Staatsbürger „polizei- und fremdenfeindliche Parolen“ von sich und bewarf eine Beamtin mit einer nicht brennenden Schnapsflasche, hieß es in einer Polizeimitteilung.

    mo/sb/dpa

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