07:51 23 Oktober 2020
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    Trotz steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland stellt sich die AfD gegen weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla findet die bislang eingeführten Maßnahmen „absolut ausreichend“, wie er am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte.

    „Natürlich steigen jetzt die Zahlen, das ist im Herbst erwartbar gewesen.“ Man rate ein Stück weit zur Gelassenheit.

    „Wir haben die Maßnahmen, die bislang beschlossen und eingeführt wurden, (...) das sollte man jetzt auch nicht ausweiten in neue Verbote“, betonte Chrupalla.

    Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen 4516 neue Corona-Infektionen gemeldet. Schon von Mittwoch auf Donnerstag war die Kennzahl von 2828 auf 4058 gestiegen. Die Bundesregierung und Experten zeigten sich am Donnerstag alarmiert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rief zu Wachsamkeit und raschem Gegensteuern vor Ort auf, um die Lage im Griff zu behalten. RKI-Präsident Lothar Wieler schloss nicht aus, dass sich „das Virus unkontrolliert verbreitet.“

    Nach RKI-Angaben haben sich in Deutschland 314.660 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 9. Oktober, 0:00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle stieg seit dem Vortag um elf auf 9589. Als genesen gelten rund 271.800 Menschen, etwa 2200 mehr als am Vortag.

    ls/ae/dpa

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    Tags:
    Jens Spahn, Tino Chrupalla, Robert Koch-Institut (RKI), AfD, Deutschland