06:31 20 Oktober 2020
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    Der Verfassungsschutz stellt trotz der eigentlichen Auflösung des AfD-Rechtsaußen-„Flügels“ einen steigenden Einfluss seiner bisherigen Anhänger fest.

    „Das Bundesamt für Verfassungsschutz nimmt wahr, dass viele Anhänger des rechtsextremen ‚Flügels‘ um mehr Einfluss in der Partei kämpfen, obwohl sich der ‚Flügel‘ angeblich selbst aufgelöst hat“, teilte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, dem „Tagesspiegel“ (Sonntag) mit.

    AfD-Anhänger
    © AP Photo / dpa / Monika Skolimowska
    Die Anhänger des „Flügels“ bekämen während parteiinternen Wahlen Schlüsselpositionen. „Der Einfluss des ‚Flügels‘ wird größer, auch wenn in der AfD versucht wird, klar erkennbare Rechtsextremisten wie den früheren ‚Flügel‘-Wortführer Andreas Kalbitz aus der Partei zu entfernen.“

    Innerhalb des ehemaligen Flügels bestehe weiterhin ein großer Zusammenhalt. Der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke sei da „die prägende Persönlichkeit“.

    Nach einem bedeutenden Druck aus der Spitze des Bundes hatte sich der rechtsextreme „Flügel“ um AfD-Fraktions- und Landeschef in Thüringen Höcke Ende April selbst aufgelöst. Auch der frühere Brandenburger AfD-Landesvorsitzende Andreas Kalbitz war bei dieser Strömung Wortführer.

    ek/ae/dpa

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    Tags:
    Verfassungsschutz, Rechtsextremisten, Andreas Kalbitz, Björn Höcke, AfD, Einfluss