11:27 25 Oktober 2020
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    Ein Lehrer im brandenburgischen Oranienburg ist zu einer Bewährungsstrafe von drei Monaten verurteilt worden. Er zeigte seine rechtsextreme Tätowierung vor seinen Schülern.

    Wie eine Sprecherin des Amtsgerichts Oranienburg am Montagabend mitteilte, sei der Mann des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig gesprochen worden.

    Der Mann war im Juli 2018 auf einem Schulfest am Bernsteinsee (Barnim) als Schiedsrichter im Einsatz gewesen. Als er sein T-Shirt auszog, kamen der Wahlspruch der SS, „Meine Ehre heißt Treue“, sowie weitere rechte Tattoos zum Vorschein.

    Ein Zeuge fotografierte den Lehrer mit blankem Oberkörper. Die Hennigsdorfer Oberschule (Oberhavel) kündigte dem 37-Jährigen daraufhin.

    Laut der Sprecherin hat der Mann im Prozess bestritten, eine rechte Gesinnung zu haben. Nach seinen Angaben habe er die Tattoos gemacht, weil er sich erst für die Wikinger und später dann für die Germanen interessiert habe.

    ac/sb/dpa

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    verurteilt, Rechtsextremismus, Tattoo, Brandenburg, Lehrer