11:55 04 Dezember 2020
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    Wegen coronabedingter Existenzangst haben mehrere hundert Künstler bei einer Kundgebung am Samstag in München Hilfe von der Politik gefordert. Nach Polizeiangaben nahmen rund 400 Menschen daran teil.

    Unter dem Motto „Aufstehen für die Kultur“ machten Kulturschaffende am Samstag ihrer Not bei der Demonstration auf dem Königsplatz im Herzen des Münchner Kunstareals Luft – dem Museumsviertel der Landeshauptstadt. Die Polizei zählte gut 400 Teilnehmer. Ähnliche Kundgebungen waren in Hamburg und Berlin geplant.

    Die Aktion soll offenbar Wirkung gezeigt haben. Der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU), der auch unter den Demo-Teilnehmern zu finden war, versprach Abhilfe. Unterstützt wurde die Münchner Demonstration unter anderem vom früheren Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) und dem früheren bayerischen Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP).

    Die Corona-Krise hat viele freischaffende Künstler in akute Existenznot gestürzt, da es für Musiker und Schauspieler nur noch sehr begrenzt Auftrittsmöglichkeiten gibt.      

    mka/dpa/gs

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