19:22 27 November 2020
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    Bei einem Einsatz unter der Führung des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung des Landesbereitschaftspolizeiamtes und der Bundespolizei haben insgesamt 300 Beamte am Dienstag im Landkreis Vorpommern-Greifswald einer Mitteilung zufolge 40 Objekte durchsucht.

    Die Aktion, an der auch Spezialeinheiten beteiligt waren, steht demnach im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungsverfahren gegen 24 Personen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Durchsuchung habe dem Auffinden von Waffen beziehungsweise Waffenteilen, Munition und Unterlagen gedient.

    „Die Beschuldigten gehören einer Gruppierung an, welche verfassungsfremde Ansichten vertritt“, hieß es von den Behörden.

    Verdächtige aus der rechten Szene

    Diese Personen stehen laut einem Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft dem rechten Gedankengut nahe. Die Verfahren seien das Ergebnis von Ermittlungen Anfang Oktober im Raum Löcknitz gegen zwei 52 und 44 Jahre alte Männer. Gegen die beiden Verdächtigen war wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt worden.

    Dem Statement zufolge liegen Anhaltspunkte dafür, dass eine unmittelbare Gefahr für die Zivilbevölkerung bestanden hätte, nicht vor.

    mo/mt/dpa

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