03:19 25 November 2020
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    Das Bundesverteidigungsministerium will in Zukunft die Attraktivität der militärischen Laufbahn unter Frauen auch weiter steigern.

    Derzeit dienen in der Bundeswehr 20 Jahre nach einer Grundgesetzänderung für den Dienst an der Waffe inzwischen etwa 23.000 Soldatinnen. Wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Dienstag mitteilte, betrage der prozentuale Anteil der Frauen damit mehr als 12 Prozent, im Sanitätsdienst mehr als 45 Prozent.

    „Generale sind die höchsten Dienstgrade der Bundeswehr. Derzeit gibt es drei Soldatinnen im Generalsrang, eine Frau Generalstabsarzt und zwei Generalärzte - Tendenz steigend“, sagte sie.

    Der Sprecherin zufolge möchte das Verteidigungsministerium durch den bewussten Abbau von Karrierehürden mehr Möglichkeiten zur Vereinbarung von Familie und Beruf schaffen sowie durch die Förderung weiblicher militärischer Spitzenkräfte die Attraktivität der Arbeitgeberin Bundeswehr weiter steigern und den positiven Wachstumstrend fortsetzen.

    Erst ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes im Jahr 2000 hatte Frauen in Deutschland uneingeschränkt alle militärischen Laufbahnen geöffnet. Der Bundestag änderte dafür das Grundgesetz im Oktober 2000. Am 1. Januar 2001 traten die neuen Regeln in Kraft.

    ac/mt/dpa

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    Bundesverteidigungsministerium, Anstieg, Anzahl, Soldatinnen, Bundeswehr