20:35 23 November 2020
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    Laut dem Direktor des staatlichen Forschungszentrums für Virologie und Biotechnologie „Vektor“, Rinat Maksjutow, ist die Massenimpfung gegen das neuartige Coronavirus mit dem zweiten Impfstoff „EpiVacCorona“ für das Jahr  2021 geplant.

    „Die Massenimpfkampagne soll 2021 beginnen“, sagte Maksjutow gegenüber dem Portal „stopcoronavirus.ru“.

    Für die russischen Bürger werde der Impfstoff kostenlos sein, hieß es. Auch gab er an, dass es die Impfungen auf freiwilliger Basis geben würde.

    „Gemäß den vorübergehenden methodischen Empfehlungen des russischen Gesundheitsministeriums unterliegen Mitarbeiter der medizinischen Organisationen (alle Mitarbeiter), der Bildungseinrichtungen, der Polizei, des öffentlichen Verkehrs, der Handelseinrichtungen, der Sozialschutzbehörden, der öffentlichen Verpflegungsbetriebe und anderer Organisationen einer vorrangigen Impfung gegen Covid-19, deren Arbeit im Zusammenhang mit direktem Kontakt mit einer großen Anzahl von Menschen steht (Hotels, Friseure, chemische Reinigungen, Banken, Sicherheitsunternehmen und andere)“, erläuterte Maksjutow.

    Ihm zufolge ist einer der Vorteile des „EpiVacCorona“-Impfstoffs seine Wirksamkeit gegen genetisch- und antigenvariable Stämme.

    Das russische Gesundheitsministerium hat die Registrierung des Impfstoffs „EpiVacCorona“ im Oktober abgeschlossen.

    „Sputnik V“

    Das russische Gesundheitsministerium hatte Anfang August den weltweit ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus registriert, der den Namen „Sputnik V“ erhielt. Er wurde vom Gamaleya-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie mit Unterstützung des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt. Im Sommer war „Sputnik V“ an Freiwilligen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren in zwei Phasen erfolgreich getestet worden. Bei allen Probanden wurden Dauerimmunität und Corona-Antikörper nachgewiesen.

    Die Postregistrationsphase der klinischen Studie startete im September. Insgesamt nehmen daran 40.000 Personen teil. Inzwischen wird neben Russland auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Indien und Weißrussland getestet. Die Probanden, denen „Sputnik V“ verabreicht wird, stehen 90 Tage danach unter ärztlicher Aufsicht.

     Wie der RDIF-Chef Dmitriev mitteilte, haben bereits mehr als 20 Länder Interesse an dem Serum bekundet und Bestellungsanträge auf eine Milliarde Impfdosen gestellt.  

    pd/mt/sna

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    Tags:
    Weißrussland, Indien, Russland, Impfung, Coronavirus, VAE, Impfstoff