16:04 25 November 2020
SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    2224
    Abonnieren

    Die Bundeswehr wird weitere 1000 Soldaten zur Hilfeleistung in der Corona-Pandemie bereithalten. Damit wächst ihr Kontingent bis Ende November auf 16.000 Männer und Frauen.

    Geprüft werde derzeit auch, weitere Soldaten für den Notfall als Reserve – wohl einige Tausend mehr – einzuplanen, so der Generalleutnant, Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationaler Territorialer Befehlshaber, Martin Schelleis, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

    „Die zweite Welle ist offenkundig über Deutschland und Europa massiver hereingebrochen als von vielen erwartet bzw. erhofft“, erklärte Schelleis.

    Während der Unterstützungseinsätze ist laut Schelleis deutlich geworden, dass viele Bürger bisher offenbar keinen Kontakt zu Bundeswehrsoldaten hatten und über ihre Hilfsbereitschaft und Empathie erstaunt gewesen seien. Schelleis rechne mit einer steigenden Nachfrage nach Amtshilfe in Gesundheitsämtern. Die Bundeswehr sei zudem bereit, die logistische Unterstützung einer möglichen bundesweiten Impfkampagne zu leisten.

    Bundeswehr im Corona-Einsatz

    Die Bundeswehr hat inzwischen etwa 5000 Soldaten zur Unterstützung von Ländern und Kommunen in der Corona-Pandemie im Einsatz. In den vergangenen Wochen sei jedoch die Nachfrage rapide gestiegen, so der Generalleutnant. Amtshilfe werde in allen Bundesländern geleistet. Die Streitkräfte sind demnach für weitere Aufgaben gerüstet.

    aa/sb/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Ihr verdammten Kinder- und alte Menschen-Mörder“: Auto fährt in Tor des Bundeskanzleramts
    Medizinprofessor kritisiert Corona-Politik: „Die Zahlen des RKI sind das Papier nicht wert“
    Auch Verteidigungsamt betroffen: Trumps Regierung bereitet umfassende Sanktionen gegen Russland vor
    Tags:
    Vorbereitungen, Hilfe, Einsatz, Coronavirus, Bundeswehr