16:05 25 November 2020
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    Die 24-jährige deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer will im kommenden Wahljahr mit der Bewegung „Fridays for Future“ die Parteien stärker bei der Umsetzung von Klimazielen in die Pflicht nehmen.

    „Es geht darum, dass die Parteien zeigen, dass sie Paris einhalten wollen und das auch artikulieren können in ihren Programmen“, sagte Neubauer im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl 2021. „Wir werden alles dafür tun, den Druck entsprechend aufzubauen“, sagte die Aktivistin gegenüber dpa.

    Für sie sei es wichtig, dass Parteien den politischen Willen zur Einhaltung der Klimaziele hätten. Das Pariser Abkommen sieht eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad Celsius vor, und „nun stellt sich die Frage, wie wir dahinkommen“, erklärte Neubauer.

    „Was wir verhindern müssen, ist, dass eine weitere Legislaturperiode darüber gestritten wird, ob Klimaschutz gefragt ist, ob Klimaschutz gewollt wird“, betonte Neubauer.

    Höherer CO2-Preis ab 2021

    Der Bundestag hatte Anfang Oktober einen höheren CO2-Preis im Verkehr und bei Gebäuden ab 2021 beschlossen. Damit startet der Emissionshandel im nächsten Jahr nun mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne. Ziel ist, fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv zu machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen.

    aa/sb/dpa

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    Tags:
    Druck, Wahlen, Partei, Umsetzung, Pariser Abkommen, Klimaschutz, Deutschland