16:06 25 November 2020
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    Die jüngste Serie islamistischer Attentate in Europa darf staatliche Institutionen und muslimische Vereinigungen in Deutschland nicht von einer Zusammenarbeit abhalten. Diese Auffassung vertrat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag in Berlin vor dem Beginn einer Sitzung der Deutschen Islam Konferenz (DIK).

    Bereits begonnene Projekte würden fortgesetzt, und „wir lassen uns durch Terrorismus und Extremismus nicht aus der Bahn bringen“, sagte Seehofer

    Auch der vom Bundesinnenministerium geförderte neue Lehrgang für deutschsprachige Imame in Osnabrück trage zur Verhinderung von Radikalisierung bei und sei damit „gut angelegtes Geld für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Lande“, so  Seehofer.

    Der CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries sagte gegenüber der DPA, entscheidend sei, dass die dort ausgebildeten Geistlichen anschließend auch tatsächlich in den Moscheegemeinden als Prediger eingesetzt würden. Denn es sei „fundamental wichtig“, dass die islamischen Religionsgemeinschaften hierzulande organisatorisch, finanziell und personell nicht von ausländischen Regierungen abhängig seien, unterstrich de Vries.

    Die Deutsche Islam Konferenz beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wer in den Moscheen Deutschlands in welcher Sprache predigen soll. Wegen der Corona-Pandemie findet das Treffen im Format einer Videokonferenz statt.

    ls/mt/dpa

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    Bundesinnenministerium, Horst Seehofer, Europa, Deutschland