09:39 28 November 2020
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    Seit Ende September kommt es zu Kampfhandlungen in Bergkarabach. Nach dem Treffen der Außenminister Russlands, Aserbaidschans und Armeniens in Moskau konnte man ein Waffenruheabkommen erzielen. Die Seiten behaupten aber, dass dies in der Praxis weitgehend nicht beachtet werden. Ein Exklusivinterview mit Aserbaidschans Präsidenten Ilcham Alijew.

    Der Generaldirektor der Internationalen Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, hat die Spitzenpolitiker Armeniens und Aserbaidschans parallel interviewt und ihnen dieselben Fragen gestellt. Dabei bekamen sie die gleiche Zeit, um sie zu beantworten. Aserbaidschans Präsident, Ilcham Alijew, äußerte sich in dem Interview dazu, wie er die aktuelle Situation in der Region einschätzt, welche Verluste die Konfliktseiten erleiden und ob es wahr ist, dass an der Seite Aserbaidschans Kämpfer aus Syrien und Libyen im Einsatz seien. Er erläuterte unter anderem Bakus Position zu den Grundprinzipien der Regelung, womit die Versöhnung beginnen soll; er teilte mit, wie die aserbaidschanische Seite den Kompromiss zur Bergkarabach-Frage und welche „roten Linien“ sie (die Seite – Anm. d. Red.) für sich selbst sieht, die sie nie überschreiten wird; und er äußerte seine Meinung darüber, ob die Aserbaidschaner und Armenier friedlich koexistieren könnten.

    - Herr Präsident, ich danke Ihnen herzlich für diese Möglichkeit, die Fragen an Sie in dieser für Aserbaidschan und die ganze Welt schwierigen Zeit richten zu können. Wie schätzen Sie die Ergebnisse der Kampfhandlungen seit dem 27. September ein, welche Verluste erleiden laut Ihren Einschätzungen die Seiten; und gibt es viele Gefangene?

    - Am 27. September wurde Aserbaidschan einer erneuten Attacke der aserbaidschanischen Streitkräfte unterzogen, das war nicht die erste Attacke in den letzten drei Monaten. Etwas Ähnliches, aber in kleinerem Format, erfolgte im Juli an der Staatsgrenze, damals wurde die Attacke abgewehrt; danach im August, als eine Diversionsgruppe seitens Armeniens eingeschleust wurde, um Terroranschläge gegen Zivilisten und Militärs zu verüben. Der Chef dieser Gruppe wurde festgenommen, er macht eine Aussage. Ende September wurden auch unsere Ortschaften einem Artilleriebeschuss unterzogen und in den ersten Stunden hatten wir Opfer sowohl unter den Zivilisten, als auch unter den Militärangehörigen zu beklagen. Derzeit gibt es 43 Todesopfer unter der Zivilbevölkerung und mehr als 200 Verletzte. Etwa 2000 Häuser in den Dörfern und Städten, die sich nahe der Berührungslinie befinden, sind entweder völlig zerstört oder beschädigt worden. Leider laufen die Artilleriebeschüsse seitens Armeniens weiter, auch nach der Übereinstimmung der Parameter der Feuereinstellung, darunter auch die grausame Bombardierung der Stadt Gandscha (auch Gjandscha, Gändschä), in deren Folge zehn Zivilisten ums Leben kamen und circa 40 verletzt wurden. Was die Verluste auf dem Kampffeld anbelangt, sind die Verluste der armenischen Seite laut unseren Angaben viel höher als unsere. Unsere Verluste unter den Militärs werden wir nach Ablauf der heißen Phase des Konflikts melden.

    Was die Ergebnisse der Kampfhandlungen betrifft, so sind sie sehr erfolgreich für die aserbaidschanische Armee, wir konnten die tief gestaffelte Verteidigung des Gegners durchbrechen. An einigen Stellen gab es sogar vier Verteidigungslinien. Die Gebirgsgeländeform macht natürlich den Schutz viel einfacher, als eine Gegenoffensive. Befreit wurden derzeit von der Okkupation Dutzende Ortschaften, darunter auch die Stadt Dschäbrajil (auch Cäbrayil, Jabrayil, Jrakan) und der Großteil von Dörfern des Bezirks Dschäbrajil, die absolute Mehrheit der Dörfer des Bezirks Füzuli, das Dorf Suqovuşan, das eine strategische Bedeutung hat. Wir haben die Okkupanten von den strategischen Höhen am Gebirgszug Murovdağ (auch Murowdag) vertrieben und setzen erfolgreich die Operation zum Wiederaufbau der territorialen Integrität unseres Landes fort.

    - Wir hören von verschiedenen Seiten von der Teilnahme von Kämpfern aus Syrien oder aus Libyen auf der Seite der aserbaidschanischen Armee. Inwieweit kann man dem Glauben schenken?

    - Ich habe mich bereits mehrmals zu diesem Thema geäußert. Es besteht keine Notwendigkeit für eine ausländische militärische Beteiligung in Aserbaidschan. Unsere Armee besteht aus mehr als 100.000 Soldaten und wenn es nötig ist, kann diese Zahl bei einer Mobilmachung um das Mehrfache aufgestockt werden.  

    Heute sind jene bewaffneten Verbände, die wir haben, vollkommen dazu in der Lage, jede gestellte Aufgabe zu erfüllen.  

    Aufnahmen von der Zerstörung der armenischen Militärtechnik sind im Internet verfügbar. Natürlich verfügt kein Kämpfer über solche Kompetenzen und technischen Fähigkeiten. Allein mit Hilfe von Angriffsdrohnen haben wir gegnerische Militärtechnik im Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar zerstört. Und das ausgenommen anderer Mittel, die wir zur Verfügung haben. Das Potenzial der aserbaidschanischen Armee ist bekannt- das ist für niemanden ein Geheimnis.  

    Daher brauchen wir keine zusätzlichen militärischen Kräfte. Aserbaidschan war immer ein konsequenter Kämpfer gegen den internationalen Terrorismus und wir werden nie zulassen, dass irgendwelche terroristischen Organisationen auf unserem Boden ihre Nester bauen – insbesondere, wenn sie eine Bedrohung für unser Volk und für unsere Nachbarn darstellen. Das werden wir nie zulassen. Niemand hat uns irgendwelche Beweise dafür zur Verfügung gestellt, dass es ausländische bewaffnete Formationen auf dem Territorium Aserbaidschans gibt, die an den aktuellen Kämpfen teilnehmen. Unsere offizielle Position ist, dass es bei uns keine ausländischen Kämpfer gibt.

    - In den Moskauer Abkommen vom 10. Oktober werden die grundlegenden Prinzipien der Regelung erwähnt. Könnten Sie bitte diese Prinzipien aus Ihrer Sicht bewerten?

    - Diese Prinzipien wurden jahrelang erarbeitet. Mehr als zehn Jahre lang, würde ich sagen. Im Zuge meiner Arbeit mit der früheren Führung Armeniens sind wir sehr aktiv im Prozess der Abstimmung der Positionen vorangekommen. Es war sehr schwer. Verhandlungen sind ohnehin ein komplizierter Prozess, zumal in einer solch wichtigen Frage.  

    Dennoch zeigten die beiden Seiten den Wunsch, den Weg einer politischen Lösung zu gehen. Aber bedauerlicherweise hat die armenische Seite alles, was bisher erzielt wurde, nach der Machtübernahme durch die jetzige Regierung Armeniens einfach verworfen.  

    Und es hat auch einen Versuch gegeben, das Format der Verhandlungen zu ändern, die Behörden der sogenannten Bergkarabach-Republik in die Verhandlungen zu involvieren, was sowohl von uns als auch von den Co-Vorsitzenden der Minsker OSZE-Gruppe abgelehnt wurde.

    Was die grundlegenden Prinzipien anbelangt, ist dort alles klar vorgeschrieben. Es wird angenommen, dass die besetzten aserbaidschanischen Gebiete in einem etappenweisen Plan befreit werden. In der ersten Etappe ist es der südöstliche Teil der besetzten Territorien - fünf Bezirke. In der zweiten Etappe sind es Territorien, die zwischen Bergkarabach und Armenien – die Bezirke Laçın und Kälbädschär (Kəlbəcər) - liegen.

    Die Eröffnung aller Kommunikationen, einschließlich der Versorgungslinien, die sich auch in anderen Teilen an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze befinden. Die Rückkehr der Flüchtlinge und Zwangsvertriebene an ihre ursprünglichen Wohnorte, was die Rückkehr der aserbaidschanischen Flüchtlinge auf das Territorium Schuscha und in andere Gebiete des ehemaligen autonomen Gebiets Bergkarabach vorsieht. Und die Verhandlungen über die Erarbeitung des endgültigen Status von Bergkarabach, die von den Parteien vereinbart werden müssen.

    Das sind im Prinzip, kurz gesagt, diese Grundprinzipien, denen Aserbaidschan immer Respekt gezollt hat und die wir ausgearbeitet haben. Aber die neue armenische Führung hat mehrmals erklärt, dass es nicht akzeptabel sei und dass sie keinen Zentimeter des Bodens zurückgeben würde.

    Das hat der Ministerpräsident geäußert. Der Verteidigungsminister Armeniens hat mitgeteilt, dass sich Armenien auf einen neuen Krieg um neue Territorien vorbereite. Es wurden ständig Drohungen und Beleidigungen an unsere Adresse verlautbart, was in eine solche Konfrontation mündete. Ich denke, dass die armenische Seite die neue aktuelle Situation nüchtern bewerten und an der Waffenruhe festhalten muss, die sie nur wenige Stunden später durch die Bombardierung der friedlichen schlafenden Stadt Gandscha (Gəncə) auf grausame Weise gebrochen hat.

    Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew spricht per Videokonferenz mit dem Generaldirektor der Internationalen Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow
    © Sputnik / Wladimir Trefilow
    Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew spricht per Videokonferenz mit dem Generaldirektor der Internationalen Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow

    - Herr Präsident, wenn wir von Kompromissen sprechen: Welche Kompromisse wären Sie dann doch bereit, einzugehen? Und gibt es Grenzen, die Sie unter keinen Umständen überschreiten würden?

    - Unsere Haltung war immer sehr konstruktiv und konsequent. Sie stützte sich auch auf die Normen des Völkerrechts in Bezug auf die Umsetzung der vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, die den vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Abzug der armenischen Streitkräfte aus unseren Gebieten forderten. Unsere Haltung basierte immer auf einer pragmatischen Vorgehensweise, und ich glaube, dass die Erarbeitungen, die auf dem Verhandlungstisch liegen, dies deutlich zeigen.

    Was die Grenzen betrifft, so haben wir sie sehr deutlich definiert, und die Co-Vorsitzenden der Minsker Gruppe wissen das ganz gut: Unter keinen Umständen darf die territoriale Integrität Aserbaidschans verletzt werden, unter keinen Umständen wird Aserbaidschan der Unabhängigkeit von Bergkarabach zustimmen. Gleichzeitig ging unser Vorschlag aber davon aus, dass die armenische und die aserbaidschanische Gemeinschaft in Zukunft auf dem Territorium von Bergkarabach friedlich leben und koexistieren sollten. Wie dies übrigens auch an anderen Orten Aserbaidschans, einschließlich Baku, der Fall ist, wo es eine Gemeinschaft von vielen Tausenden Armeniern gibt, aber auch in Russland, Georgien und anderen Ländern, wo Armenier und Aserbaidschaner manchmal in einem und demselben Dorf leben und arbeiten und es keine Widersprüche zwischen ihnen gibt. Warum kann dies nicht in unserem Land erreicht werden?

    Wir sind darauf eingestellt, aber natürlich müssten die Folgen der ethnischen Säuberungen beseitigt werden, und alle unsere Zwangsvertriebenen sollten in ihre eigenen Häuser zurückkehren. Da habe ich Ihnen nun etwas mehr als nur die Grundprinzipien unserer Herangehensweise an mögliche Kompromisse offenbart.

    - Herr Präsident, die Brutalität dieses Krieges ist bereits in die Geschichte eingegangen. Und Sie sind bereits Teil der Geschichte dieses Krieges. Wie sollte Ihre Rolle in der Geschichte aussehen?

    - Wissen Sie, jeder Krieg bedeutet Grausamkeit, Opfer, Menschenleiden, Verlust von Angehörigen, aber der Unterschied besteht darin, dass für das aserbaidschanische Volk dieser Krieg ein Befreiungskrieg ist und für Armenien ist dieser Krieg ein Invasionskrieg.

    Es ist ein offenes Geheimnis und eine Tatsache, dass die internationalen Vermittler bereits wissen, dass es die so genannte Armee von Bergkarabach nicht gibt. Heutzutage sind 90 Prozent der Soldaten der Vereinigung, die die armenische Seite so nennt, Staatsbürger Armeniens, sie werden von armenischen Kriegskommissariaten zum Militärdienst einberufen und in die besetzten Gebiete Aserbaidschans geschickt: Ağdam, Füzuli, Dschäbrajil, Kelbadschar, Kubaduj, Latschin, Zəngilan. Die Frage ist: Was machen sie dort?

    Armenische Besatzungstruppen befinden sich heute in international anerkannten Gebieten Aserbaidschans. Und das ist durch nichts zu rechtfertigen: weder völkerrechtlich noch vom Standpunkt der menschlichen Moral aus. Man kann nicht 30 Jahre lang eine Politik des Ausschlusses der Aserbaidschaner aus ihren ureigenen Gebieten betreiben. Dies sind ja Gebiete, in denen die armenische Bevölkerung niemals gelebt hat. Ein weiteres Problem ist, dass dort alles zerstört ist, dass es enorme Bemühungen und viel Zeit kostet, dorthin zurückzukehren, aber diese Haltung ist nicht zu rechtfertigen. Deshalb kämpfen und sterben wir und unsere Soldaten auf aserbaidschanischem Boden, und die armenischen Soldaten – sie sterben auf einem Land, das ihre Regierung unter Besatzung halten will.

    Was meine Rolle in der Geschichte betrifft, wissen Sie, darüber habe ich auch früher nie nachgedacht, nun denke ich erst recht nicht darüber nach. Meine Hauptaufgabe besteht darin, das Vertrauen des aserbaidschanischen Volkes zu rechtfertigen und die Versprechen einzuhalten, die ich in all den Jahren, in denen ich dieses Amt inne habe, gegeben habe. Und auch das Land auf den Weg der Entwicklung zu führen und seine territoriale Integrität zu sichern. Und wie meine Rolle in der Zukunft eingeschätzt wird, wird vom Willen des aserbaidschanischen Volkes abhängen, von dem, was wir erreichen werden. Deshalb bin ich der Meinung, dass diese Frage denjenigen überlassen werden sollte, deren Meinung für mich bei diesen oder jenen Entscheidungen, auch in der Frage Bergkarabachs, immer maßgebend war.

    - Vielen Dank, Herr Präsident. Sie haben alle meine Fragen beantwortet. Möchten Sie eventuell noch etwas hinzufügen?

    - Ich nutze diese Gelegenheit gerne. Ich möchte mich übrigens auch  für die Gelegenheit bedanken, mich an das Millionen umfassende russische Publikum richten zu dürfen.  Ich wünsche mir mehr Verständnis für die Position Aserbaidschans. Denn manchmal gibt es unterschiedliche Meinungen im Zusammenhang mit dem Konflikt, mit dem geschichtlichen Hintergrund unserer Position und ihrem heutigen Zustand. Anhand von Fakten möchte ich unser Publikum darauf aufmerksam machen, was früher tatsächlich passiert ist und was derzeit passiert. Am Anfang des 19. Jahrhunderts unterzeichnete Ibrahim Khalil Khan von Karabach und Schuscha ein Abkommen mit dem russischen Reich, vertreten durch General Tsitsianov. Laut dem Vertrag von Kurekchay wurde Karabach als Teil Russlands anerkannt. Der Text des Vertrages wurde übrigens im Internet veröffentlicht, jeder kann sich damit vertraut machen. In diesem Abkommen findet man kein  einziges Wort über die armenische Bevölkerung des Khanats Karabach. Die massive Umsiedlung der armenischen Bevölkerung in diese Region begann erst nach den beiden russisch-persischen Kriegen von 1813 und 1828. Und seitdem hat eine Massenumsiedlung von Armeniern in die Karabachregion aus dem Gebiet des heutigen Iran und teilweise Ostanatolien begonnen. Dies sage ich zu der Frage, wem dieses Land historisch gehört.

    Nach dem Zusammenbruch des Russischen Reiches im Jahr 1918 wurden die Demokratische Republik Aserbaidschan und der armenische unabhängige Staat gegründet. Die Demokratische  Republik Aserbaidschan wurde also auf all diesen Gebieten gegründet. Am Tag nach ihrer Gründung wurde beschlossen, die Stadt Eriwan Armenien als Hauptstadt zu übergeben. Dies ist auch eine historische Tatsache.

    1921 beschloss das kaukasische Büro, Berg-Karabach als Teil Aserbaidschans zu behalten und nicht zu übergeben, wie es einige Pseudohistoriker interpretieren. Dies ist die Geschichte dieser Region. Ich glaube, jeder weiß, was an der Wende zum Zusammenbruch der UdSSR passiert ist. Schließlich begann der Zusammenbruch der UdSSR auch mit dem Separatismus in Berg-Karabach. Dies wurde der Auslöser. Viele vergessen diese Aufstände und die Menschen, die hinter ihnen standen. Ich sage oft, dass Pashinyan ein Produkt von Soros ist. Und ich denke, jeder wird mir zustimmen.

    Aber Soros ist nicht einmal eine Person mehr, er ist ein Konzept. Ich schließe überhaupt nicht aus, dass solche Instrumente auch damals angewendet wurden, um ein großartiges Land zu vernichten - Zwietracht zu säen, Völker gegeneinander auszuspielen und den Staat zu zerstören. Genau das ist übrigens passiert. Deshalb möchte ich die russische Öffentlichkeit nur auf diese historischen Fakten aufmerksam machen und betonen, dass Aserbaidschan und Russland durch jahrhundertlange Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis verbunden sind. Und ich bin mir sicher, es wird so bleiben. Auch trotzt zahlreicher Versuche, Zwietracht und Misstrauen zu säen. Dank der konsequenten Politik sowohl der russischen als auch der aserbaidschanischen Führung entwickeln sich unsere Beziehungen weiter.

    Heute bezeichnen sich Russland und Aserbaidschan als strategische Partner. Das Zusammenwirken unserer Länder ist allen Nachbachbarländern ein Beispiel. Und ich bin mir sicher, dass Russland, sobald die militärische Phase des Konflikts vorbei ist, weiterhin eine führende Rolle bei der Stabilisierung unserer Region spielen wird. Dazu sind wir jederzeit bereit, sobald die armenische Seite ihre Versuche aufgibt, das mit Gewalt zurückzugewinnen, was sie verloren hat und was ihr nicht gehört.

    Deshalb möchte ich allen Russen meine besten Grüße ausrichten und alles Gute wünschen.

    Im vergangenen Jahr besuchten eine Million Russen Aserbaidschan. Ich hoffe, das bleibt nach der Pandemie weiter so. Wir freuen uns immer über unsere Gäste aus Russland. Und sie fühlen sich immer zu Hause, wenn sie nach Aserbaidschan kommen. Das wissen sie ja selbst.

    * Die in diesem Artikel vorgebrachten Ansichten müssen nicht denen der Sputnik-Redaktion entsprechen.

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    Tags:
    Aserbaidschan, Ilcham Alijew, Bergkarabach-Konflikt