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    Super-Barack: Mehr Krieg, Terror und Armut

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    Traurige Bilanz: Unter dem Friedensnobelpreisträger und US-Präsidenten Barack Obama waren die „demokratischen Bemühungen“ der Vereinigten Staaten alles andere als friedens- und gewinnbringend.

    Obama

    1. Obama The Peacemaker

    Barack Obama hat vor seinem Amtsantritt versprochen, dass die Kriege der Bush-Ära beendet werden würden, wenige Zeit später bekam der erst wenige Monate amtierende Präsident den Friedensnobelpreis. Und das, obwohl er den Afghanistan- und den Irakkrieg von seinem Vorgänger übernommen hatte und während seiner Amtszeit die USA sich mehr oder weniger offen dazu noch in sechs weitere Militärkonflikte in Syrien, Pakistan, Uganda, Somalia, Jemen und Kamerun involviert hatten und dadurch diese Konflikte anheizten. Zwar hat der scheidende Präsident tatsächlich die Zahl der Bodentruppen im Nahen Osten reduziert, dafür aber Luftkriege im Irak und in Syrien begonnen, den Drohnenkrieg ausgebaut (Ramstein!) und mit all diesen Aktivitäten in ein Wespennest gestochen.

    „Er war länger als sein Vorgänger und als alle anderen Präsidenten der oberste Kriegsherr, unter ihm war die amerikanische Nation zwei Amtszeiten ununterbrochen im Krieg“, schrieb noch ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit die New York Times.

    2. Kalter Neustart mit Russland

    Vor kurzem schrieb US-Außenminister John Kerry in einem Brief an Barack Obama, dass während dessen Amtszeit die USA und Russland ihre Beziehungen „neugeladen“ hätten. Moskau und Washington haben tatsächlich 2010 den START-III-Vertrag geschlossen, der die beiden Seiten verpflichtete, die strategischen Nuklearwaffen zu verringern, zur selben Zeit wurde jedoch seitens der USA auch der Neustart eines Kalten Krieges gegen Russland initiiert.

    3. Das Baracksche Finanzmodell

    Obama hat tatsächlich die US-Autoindustrie und die maroden Banken mit großzügigen Staatshilfen gerettet. Zwar wurde die Finanzkrise überwunden, jedoch fast 10 Billionen Dollar Schulden gemacht. Des Weiteren zeigt sich der scheidende Präsident stolz darüber, die Arbeitslosenzahl verringert zu haben. Viele Arbeitslose haben aber in Wirklichkeit einfach die Jobsuche aufgegeben, weshalb sie in den offiziellen Statistiken auch nicht mehr erscheinen. Die Arbeitslosenquote in den USA wird von einigen Beobachtern derzeit auf über 20 Prozent geschätzt.

     

    Tags:
    Krieg, John Kerry, Barack Obama, Jemen, Irak, Afghanistan, Syrien, Ramstein, Russland, USA
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    Alle Kommentare

    • Piero Doldi
      Obamas Bilanz ist in der Tat miserabel. Außer, dass er nirgendwo Frieden zustande brachte, schaffte er es zudem Russland zur neuen Gefahr zu stilisieren, die Spannungen in Nordost-Europa zu erhöhen, die Ukraine zu zerrütten und in Syrien von den russischen Streitkräften vorgeführt zu werden. 10 Bio. Dollar Neuverschuldung in 8 Jahren sind auch einsame Spitze unter allen Nachkriegspräsidentschaften.

      Wenn man irgend jemand von der Straße weggeholt und ins Amt gehievt hätte, hätte der Schaden für die USA und die Welt vermutlich auch nicht größer ausfallen können.
    • sanpodonAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, und wenn dieser "irgend jemand" ebenfalls ein Schwarzer gewesen wäre, hätte er es dennoch kaum geschafft, so viele seiner Verwandten in US-Gefängnisse zu überführen, mehr als zu schlimmsten Apartheid-Zeiten.

      Es wäre direkt einmal interessant, zu erfahren, unter welchem Titel die Inhaftierten in die Arbeitslosenstatistik einfließen.
    • boroser1502
      Viele Bürger sind sehr enttäuscht und frustriert bezüglich

      Demokratieversprechen seitens des "demokratischen" Westens.

      Versprechen der Demokratie wurden zu VersprecheRn.

      Recht wurde oftmals zu UNrecht.

      Freiheit wurde zum GEFÄNGNIS OHNE GITTER.

      Sicherheit wurde zur ÜBERWACHUNG ALLER
      (Menschenrechtler Edward Snowden als Stichwort)

      Viele fragen sich deshalb, was jetzt?

      Demokratie oder DemokratNIE?

      Woher kommt der riesige Frust, die riesige Enttäuschung,

      die Resignation und der grosse Vertrauensverlust so vieler

      Menschen im Westen? Wir alle wissen warum- es ist offensichtlich!
    • the independent
      Obama war wohl der schlechteste Präsident, den die Staaten je hatten. In 4 Tagen ist mit Gottes Hilfe endlich dieses Desaster vorbei. Die traurige Bilanz neben viel heißer Luft: noch mehr Staatsschulden, noch mehr Kriege und Konflikte, noch mehr Armut, noch weniger Demokratie (falls es die je gab)... Erste Handlung des neuen Präsidenten Trump sollte es sein, diesen Kriegs- und Terrorförderer aufzufordern, seinen "Friedensnobelpreis" zurück zu geben. Es war mit Abstand die schlechteste Entscheidung des Preiskomitees ever!
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