23:29 21 November 2019
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    Kiew "rettet" ESC vor Rollstuhlfahrerin – und auf Straßen wird weiter gemordet

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    Der ukrainische Geheimdienst hat der russischen ESC-Teilnehmerin Julia Samojlowa auf drei Jahre die Einreise in die Ukraine verboten. Währenddessen wird am hellichten Tag weiter auf den Straßen der „europäischen Hauptstadt“ Kiew gemordet.

    Kiew rettet ESC vor Rollstuhlfahrerin – und auf Straßen wird weiter gemordet

    Während Kiew der russischen Eurovision-Teilnehmerin Julia Samojlowa die Einreise zum Eurovison Song Contest verbietet, morden Auftragskiller und Unbekannte lassen Waffenlager in der Ukraine explodieren.

    Bei einem Schusswechsel in Kiew ist am Donnerstag der ehemalige Abgeordnete der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) Denis Woronenkow getötet worden. In der Nacht zuvor kam es im ukrainischen Gebiet Charkiw im größten Waffenlager des Landes zu mehreren Explosionen.

    Mehr zum Thema: Russische Sängerin „enttarnt“: Geheimdienst schützt Kiew vor „Rollstuhl-Terroristin“

    In den letzten Jahren kam es in der Ukraine zu mehreren spektakulären Auftragsmorden. Ein besonders starkes Echo löste der Mordanschlag auf den Journalisten Oleg Busina im April 2015 und den russischen Journalisten Pawel Scheremet im Juli des vergangenen Jahres aus. Die Tatverdächtigen im Fall Businas wurden auf freien Fuß gesetzt. Keiner der beiden Mordsfälle wurde seitdem zu Ende ermittelt.

     

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    Tags:
    Oles Busina, Pawel Scheremet, Denis Woronenkow, Julia Samoilowa, Ukraine, Kiew