08:01 17 Oktober 2017
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    Frei, und doch noch gefangen…

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    Frei, aber gleichzeitig „eingesperrt“. Am Montag jährt sich die Flucht von WikiLeaks-Gründer Julian Assange zum fünften Mal. In dieser Zeit hat er seinen Zufluchtsort – die ecuadorianische Botschaft in London – bis auf wenige Ausnahmen nie verlassen. Laut seinen Anwälten hat der Mangel an Vitamin D und frischer Luft Gesundheitsprobleme verursacht.

    Frei, und doch noch gefangen… Die Flucht von WikiLeaks-Gründer Julian Assange jährt sich zum fünften Mal.

    Demnach gab es nur vereinzelt Ausnahmen, dank denen Assange das natürliche Tageslicht zu spüren bekam: die wenigen Male, in denen er sich vom Balkon der Botschaft aus äußerte. In all diesen Jahren hörte er nie auf, weiter zu arbeiten und neue Materialien seiner Organisation zu veröffentlichen, hieß es. Er steht weiter im Kontakt mit seinen Anhängern.

    Sämtliche Aussagen gegenüber Strafverfolgungsbehörden und Menschenrechtsorganisationen liefert er laut Medien, ohne das Botschaftsgebäude zu verlassen.

    Seinen Anwälten zufolge hat sich sein Gesundheitszustand aufgrund seiner „Gefangenschaft“ verschlechtert. Der Grund dafür sei der Mangel an der frischen Luft und Sonne.

    Laut den Angaben der Enthüllungsplattform WikiLeaks kostete die Observierung Assanges dem britischen Haushalt bereits fast 19 Millionen Pfund (rund 21,7 Millionen Euro).

    Zum Thema:

    WikiLeaks: May strich der Polizei Millionen Pfund – für Assange-„Beschattung“
    Vom Enthüllungsaktivisten zum Moderator: Assange denkt über Angebote nach
    Assange reagiert auf Bitte Ecuadors, sich nicht in dessen Politik einzumischen
    Tags:
    Flucht, observieren, WikiLeaks, Julian Assange, London, Ecuador, Großbritannien
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