01:29 18 Juli 2018
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    Zurück in die Zukunft: US-Kongress auf Zeitreise gegen Sputnik

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    Abgeordnete des US-Kongresses haben den Radiosender „Sputnik International“, der erst vor zwei Monaten mit der Ausstrahlung begonnen hat, einer Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl 2016 bezichtigt.

    Zurück in die Zukunft: US-Kongress auf Zeitreise gegen Sputnik

    Zuvor hatten drei Abgeordnete des US-Kongresses, Anna Eshoo, Michael Doyle und Frank Pallone, von der Rundfunkaufsicht der USA gefordert, die angebliche Einmischung des englischsprachigen Radiosenders „Sputnik International“ in die Präsidentschaftswahl 2016 zu untersuchen.

    Sie hatten auf die Sendetätigkeit von „Sputnik International“ in Washington auf der Frequenz 105,5 FM verwiesen, dabei jedoch die Tatsache ignoriert, dass die erste Ausstrahlung dort am 1. Juli 2017 erfolgt war – über ein halbes Jahr nach den Präsidentschaftswahlen. Dabei hatten die Kongressabgeordneten auch keine Argumente angeführt, wie der Sender auf der besagten Frequenz die Wahlen nach einer derart langen Zeit konkret beeinflussen hätte sollen.

     

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