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    Bloß zusammenhalten: Bundeswehr bereitet sich aufs Schlimmste vor

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    Die Bundeswehr hat sechs mögliche Trends in der EU bis 2040 durchgespielt.

    Bloß zusammenhalten: Bundeswehr bereitet sich aufs Schlimmste vor

    Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf  die „Strategische Vorausschau 2040“, die von der Spitze des Verteidigungsministeriums verabschiedet wurde, am Mittwoch berichtete, hat die Bundeswehr verschiedene Szenarien analysiert: Vom optimistischsten („Globaler Westen“) bis hin zum pessimistischsten („Die EU im Zerfall und Deutschland im reaktiven Modus“), in dem die Autoren von einer „multiplen Konfrontation“ ausgehen.

    Angela Merkel bei Besuch der Bundeswehr-Truppen in Afghanistan (Archivbild)
    © AP Photo / Pool/ Michael Kappeler
    Laut den Verfassern des Berichts können entweder die Aggression seitens Russlands oder die Folgen des Brexit zum Zerfall der EU führen. Bei einem solchen Szenario würden keine neuen Staaten der EU beitreten, viele würden jedoch aus der EU austreten.

    Henrik Paulitz, Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung, hat im Sputnik-Interview erläutert, für die bedrohlichen Zukunftsszenarien im Strategiepapier der Bundeswehr gebe es bereits Anzeichen in den aktuellen Entwicklungen.

    Hintergrund seien unter anderem „Internationale Erwartungen an Deutschland“, offiziell vorgetragen vom Londoner „Royal Institute of International Affairs (Chatham House)“, hinter dem Banken, Rüstungskonzerne und Ölmultis stehen. Die erpresserische Logik lautet in aller Kürze: Die Sicherheit und der Wohlstand Deutschlands seien bedroht, sollte sich die deutsche Politik nicht dazu bereit erklären, als Ordnungs- und angebliche „Führungsmacht“ aufzutreten“, so Paulitz.

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    Tags:
    Bundeswehr, EU, Deutschland