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22:44 16 Juli 2019
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    Migrationskrise: Kurz will keine Verträge zulasten Österreichs

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    Österreich wird laut Bundeskanzler Sebastian Kurz nicht akzeptieren, mehr Lasten in der europäischen Migrationspolitik zu tragen.

    Migrationskrise: Kurz will keine Verträge zulasten Österreichs

    „Wir sind sicherlich nicht bereit, Verträge zulasten Österreichs abzuschließen“, betonte Kurz mit Blick auf Deutschlands Wunsch, Vereinbarungen zur Zurückweisung von Flüchtlingen zu erzielen.

    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verkündete am Montag, dass die Unionsparteien einen Kompromiss im Asylstreit ausgehandelt hätten.  „Wir haben uns nach sehr intensiven Verhandlungen zwischen CDU und CSU geeinigt”, sagte er nach stundenlangen Verhandlungen in der CDU-Zentrale in Berlin.

    Seehofer wird sich am Donnerstag mit seinem österreichischen Amtskollegen Herbert Kickl von der rechten Regierungspartei FPÖ in Wien treffen.

    Österreich bereite sich als Reaktion auf nationale Maßnahmen Deutschlands auf eigene Maßnahmen zum Schutz seiner Südgrenzen vor, so Kurz.

    „Sollte diese Einigung so zur deutschen Regierungsposition werden, sehen wir uns dazu veranlasst, Handlungen zu setzen, um Nachteile für Österreich und seine Bevölkerung abzuwenden“, fügte er hinzu.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Willy Wimmer: „Der Sieger heißt eindeutig Horst Seehofer“

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    Tags:
    Vertrag, Einigung, Migration, Asylstreit, CDU/CSU, Horst Seehofer, Angela Merkel, Sebastian Kurz, Deutschland, Österreich