06:36 23 April 2019
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    Ukrainischer General verrät neuen Plan für Passage durch Straße von Kertsch

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    Der Veteran der ukrainischen Aufklärung, Generalleutnant Wassili Bogdan, hat gegenüber dem ukrainischen Portal Fakty einen möglichen weiteren Versuch der Passage ukrainischer Schiffe durch die Straße von Kertsch kommentiert.

    Passage ukrainischer Schiffe durch die Straße von Kertsch

    Bei einem neuen Durchfahrt-Versuch wird die Ukraine demzufolge „besser vorbereitet“ sein. „Diesmal werden uns Schiffe der Nato und der OSZE begleiten. Es bestehen bereits entsprechende Absprachen“, so Bogdan.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Krim nennt Bedingung für Durchfahrt ukrainischer Schiffe in Asowsches Meer<<<

    Russland würde gezwungen, die ukrainischen Schiffe durchzulassen, um „die Situation nicht zu verschlimmern“. Ein Datum der möglichen Operation nannte der Generalleutnant jedoch nicht. „Alles zu seiner Zeit”, zitiert das Portal den Ukrainer.

    Früher wies der Vize-Regierungschef der Republik Krim, Georgi Muradow, darauf hin, dass beim Passieren der Straße von Kertsch „übliche internationale Regeln“ gelten. Die ukrainischen Behörden wollten jedoch „nichts davon hören“ und gefährdeten mit ihren Statements die Sicherheit in der Straße von Kertsch.

    Vorfall von Kertsch

    Am 25. November hatten die Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk“, „Nikopol“ und „Jany Kapu“ Russlands Staatsgrenze überquert und somit gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: US-Docklandungsschiff fährt ins Schwarze Meer ein<<<

    Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörde FSB wurden die ukrainischen Schiffe – zwei gepanzerte Kanonenboote und ein Schlepper – mit insgesamt 25 Mann an Bord im Schwarzen Meer von Spezialkräften festgesetzt. Gegen die ukrainischen Matrosen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.“

    Der Kreml hatte den Vorfall als Provokation bezeichnet, deren Ziel es gewesen sei, die Popularität des derzeitigen ukrainischen Präsidenten, Petro Poroschenko, im Vorfeld der Präsidentenwahl in der Ukraine zu steigern. In Kiew war der Vorfall als Anlass dafür verwendet worden, in zehn Regionen des Landes für 30 Tage das Kriegsrecht zu verhängen.

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    Tags:
    Konflikt, Krise, Diplomatie, Politiker, Schiff, NATO, Petro Poroschenko, Asowsches Meer, Straße von Kertsch, Meerenge von Kertsch, Russland, Ukraine