05:44 18 November 2019
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    US-Militär schlägt wieder zu: neue Militärstützpunkte in Syrien

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    Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, Konstantin Kossatschow, hat den Bau von zwei neuen Militärbasen in der ölreichen Provinz Deir ez-Zor im Nordosten Syriens kritisiert. Laut Kossatschow verstößt diese Maßnahme gegen die Souveränität Syriens. Eine Karikatur zum Thema.

    neue US-Militärstützpunkte in Syrien

    Der Umstand, dass dabei auf radikale Weise die Souveränität Syriens verletzt würde, scheine im Westen anscheinend nur wenige zu interessieren. Auf jeden Fall sei von einer Reaktion der europäischen Nato-Verbündeten der USA, die im EU-Parlament so gerne über den Vorrang des Rechts reden würden, nichts zu sehen, so Konstantin Kossatschow am Mittwoch.

    US-Militärbasis in Syrien

    Am Mittwoch meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf amerikanische Beamte, dass US-Präsident Donald Trump eine erweiterte Militärmission zur Sicherung von Ölfeldern im Osten Syriens genehmigt haben soll.

    US-Militärs bereiten sich auf die Bildung von zwei Militärstützpunkten bei der Ortschaft al-Sur und in der Dislokationszone der 113. Brigade der US-Armee vor. Auf diesem Gelände soll eine große Zahl an Technik beobachtet werden. Unter anderem seien in die Region 250 bis 300 Militärs sowie gepanzerte Militärfahrzeuge, schwere Waffen und Munition geschickt worden. Das berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf lokale Quellen.

    Die USA hätten nach den Erklärungen über die Reduktion ihrer Präsenz im Norden Syriens aufgrund des Starts des türkischen Einsatzes „Friedensquelle“ das Militärpatrouillieren um die Erdölfelder herum im Nordosten Syriens wiederaufgenommen. Laut der Agentur Anadolu vergrößern derzeit die Vereinigten Staaten die Militärlieferungen nach Deir ez-Zor.

    Am 28. Oktober wurde demnach ein aus 170 Fahrzeugen bestehender amerikanischer Konvoi in die Gegend geschickt. Dabei handele es sich um eine der größten Verlegungen amerikanischer Militärs und Technik aus dem Irak nach Syrien.

    Der Pentagon-Chef bestätigte am 25. Oktober, dass Washington Truppen nach Nordost-Syrien schicken würde, um den Schutz der dortigen Ölfelder vor Terroristen der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) zu sichern. Diese Entscheidung hebt den vorherigen Beschluss der USA von Anfang Oktober teilweise auf, ihre Streitkräfte aus der Region abzuziehen.

    mka/ae

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    Militärstützpunkt, Konstantin Kossatschow, US-Militär, Syrien