08:16 28 März 2017
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    Die letzte Option heißt Krieg: Der Finanz-Tsunami nimmt seinen Lauf

    © Flickr/ Petra Bensted
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    Ernst Wolff
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    Die relative Ruhe an den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen und Monaten hat viele Menschen glauben lassen, die Lage habe sich nach den Turbulenzen zu Jahresbeginn entspannt und sei doch nicht so ernst ist wie zunächst angenommen. Sie irren.

    Die gegenwärtige Lage ist erheblich instabiler als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Jahrtausendwende und birgt erhebliche Gefahren in sich.

    Acht Jahre sind vergangen, seit das globale Finanzsystem unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand. Statt die Schuldigen — skrupellose Spekulanten in den Führungsetagen der Finanzindustrie – zur Rechenschaft zu ziehen, erklärten die Regierungen in aller Welt die großen Finanzinstitute für „too big to fail“ und retteten sie mit Hilfe von Steuergeldern, also dem Geld arbeitender Menschen. Um die dadurch entstandenen riesigen Löcher in den Staatshaushalten zu stopfen, bürdeten sie die Folgen dieser Politik ebenfalls der arbeitenden Bevölkerung auf. Unter dem Banner der „Austeritätspolitik“ senkten sie deren Lebensstandard und zwangen sie, Einbußen aller Art hinzunehmen.

    Die Verursacher der Krise wurden sogar noch belohnt 

    Die Verursacher der Krise dagegen wurden für ihr Verhalten sogar noch belohnt. Für sie wurden riesige Mengen an Geld geschaffen, das ihnen bis heute zu immer niedrigeren Zinssätzen zur Verfügung gestellt wird. Statt es — wie von der Politik zur Täuschung der Öffentlichkeit behauptet — für neue Investitionen und damit zur Ankurbelung der Realwirtschaft zu benutzen, setzt die Finanzindustrie den Löwenanteil des Geldes auch nach dem Beinahe-Crash wieder zur Spekulation an den Finanzmärkten ein. In der Gewissheit, „too big to fail“ zu sein und im Notfall erneut gerettet zu werden, haben die Banker ihre spekulativen Aktivitäten seit 2008 sogar ausgeweitet und gehen heute größere Risiken ein als zuvor.

    Der Finanzsektor, der das System damals existentiell bedroht hat, wuchert deshalb unkontrolliert weiter. Die Realwirtschaft dagegen stagniert und schrumpft, da ihr durch den Finanzsektor das Blut in Form von Kapital entzogen wird und auch die Nachfrage auf Grund der austeritätsbedingten geringeren Einkommen zurückgeht. Das wiederum führt dazu, dass die Kluft zwischen denen, die von ihren Vermögen leben, und denen, die von ihrer Arbeit leben müssen, immer größer wird.

    Inzwischen hat die Entwicklung jedoch eine neue Stufe erreicht, da die bisherigen Maßnahmen nicht mehr richtig greifen oder neue Risiken mit sich gebracht haben: Jahrelanges Gelddrucken hat zur Entwertung des Geldes und zur Inflation geführt — nicht in der Realwirtschaft, sondern an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten, in die das frische Geld größtenteils geflossen ist. Unterstützt durch das parasitäre Verhalten der großen Marktteilnehmer (zum Beispiel das Rückkaufen eigener Aktien durch das Management von Großkonzernen zum Zweck der Erhöhung der eigenen Boni), haben sich riesige Blasen gebildet, die jederzeit platzen und zu einer Panik an den Märkten führen können.

    Der Weg führt zwangsläufig zu immer größerer Instabilität

    Die kontinuierliche und mittlerweile bis in den Negativbereich reichende Senkung der Zinsen (auch „billiges Geld“ genannt) erhöht ebenfalls die Instabilität des Systems: Sie zwingt bisher zur Vorsicht neigende Anleger wie Pensionsfonds, Rentenkassen und Krankenkassen, konservative Anlageformen über Bord zu werfen und durch Spekulation an den Finanzmärkten immer höhere Risiken einzugehen. Außerdem untergräbt sie die Lebensgrundlage kleiner und mittlerer Banken (z.B. deutscher Sparkassen und Raiffeisenbanken), die derzeit händeringend nach Rezepten suchen, um die Verluste in ihrem früheren Kerngeschäft — der Kreditvergabe an den Mittelstand — auszugleichen.

    Beide Entwicklungen zusammen haben dazu geführt, dass selbst früher als normal geltende Korrekturen der Märkte verhindert werden müssen, da diese durch den Bankrott einzelner Marktteilnehmer rasch zu einer Kettenreaktion und so zum Zusammenbruch des Systems führen könnten. Sobald es zu ersten schärferen Abwärtsbewegungen an den Märkten kommt, greifen deshalb die Zentralbanken – von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – direkt oder über Mittelsmänner mit frischem Geld ein, manipulieren auf diese Weise die Kurse noch stärker und verzerren so das im Verhältnis zur Realwirtschaft mittlerweile groteske Bild der Märkte bis zur Unkenntlichkeit.

    Die größte Gefahr aber lauert wie schon seit Jahren im Bereich der Derivate, deren Umfang von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich auf zurzeit ca. $ 550 Billionen, von Insidern sogar auf $ 1,5 Trillionen geschätzt wird. Unter diesen von der Realwirtschaft abgekoppelten reinen Finanzwetten müssen zurzeit insbesondere die Kreditausfallversicherungen und die Zins-Swaps als finanzielle Tellerminen gelten.

    Die größten Gefahren lauern im Verborgenen

    Da Kreditausfallversicherungen auch von solchen Marktteilnehmern abgeschlossen werden dürfen, die keinen Kredit vergeben haben, setzen zahllose Großinvestoren auf dieses (erst seit 1994 existierende) gefährlichste aller Finanzprodukte. Nicht etwa, um sich gegen Risiken abzusichern, sondern um ganz gezielt auf den Ausfall von Unternehmen und Ländern zu wetten. Da dies beim tatsächlichen Eintreten einer Insolvenz dazu führen kann, dass Banken ein Vielfaches der Schadenssumme auf den Tisch legen müssen (wie 1998 im Fall des Hedgefonds Long Term Capital Management und 2008 im Fall des US-Versicherers AIG), bleibt Staaten und Regierungen im Ernstfall gar nichts anderes übrig als das fehlende Geld zu drucken und es den betroffenen Finanzinstituten zum Überleben zur Verfügung zu stellen.

    Zins-Swap-Derivate sind mittlerweile einer der Hauptgründe, warum die Zentralbanken ihre Leitzinsen nicht erhöhen können, sondern immer weiter senken und sogar noch tiefer in den Negativbereich treiben müssen. Mit Zins-Swap-Derivaten sichern sich Unternehmen und Staaten gegen Verluste durch Schwankungen von Zinssätzen ab. Die Kurseinbrüche an den internationalen Aktien- und Anleihenmärkten im Januar 2016 als Folge der minimalen Zinserhöhung der Federal Reserve um ganze 0,25 % im Dezember 2015 zeigen, in welch gigantischem Umfang diese Zins-Swaps mittlerweile abgeschlossen wurden. Die Folge: Den Zentralbanken bleibt in Zukunft kein Spielraum mehr für eine Erhöhung der Leitzinsen, eine Rückkehr zu den früher normalen Werten von mehreren Prozent ist damit ausgeschlossen.

    Was aber bleibt Regierungen und Finanzindustrie, wenn eine Senkung des Leitzinses das Bankensystem selbst gefährdet und die immer größeren aus dem Nichts geschaffenen Geldmengen zwangsläufig zu dessen totaler Entwertung führen müssen? Die Antwort lautet schlicht und einfach: Ein noch schärferer Angriff auf die arbeitende Bevölkerung.

    Der Leidtragende: Die arbeitende Bevölkerung

    Die vor uns liegende Phase wird von folgenden Entwicklungen geprägt sein: Die Unternehmen werden unter dem Schlagwort der „Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit“ alles daran setzen, Löhne zu senken, Entlassungen vorzunehmen, Arbeitsbedingungen zu verschärfen und Leistungen wie Renten- und Sonderzahlungen zu kürzen, um auf diese Weise die Gewinne für die Investoren zu erhöhen. Die Staaten wiederum werden diese Maßnahmen durch weitere Austeritätsprogramme flankieren, Sozialleistungen einschränken, öffentliche Bedienstete entlassen, Mindestlöhne senken und die Infrastruktur weiter zerfallen lassen. Außerdem werden sie den Gewalt- und Überwachungsapparat (Militär, Polizei und Geheimdienste) ausbauen, um sich gegen den zu erwartenden Widerstand seitens der Bevölkerung zu wappnen.

    Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen und einzelne Finanzinstitute trotz aller Rettungsversuche zusammenbrechen, werden die Regierungen auf das inzwischen rechtlich in ganz Europa verankerte Bail-in zurückgreifen. D.h.: Die Vermögen von Anteilseignern, Einlegern und Sparern werden zum Teil konfisziert werden, um die betroffenen Geldinstitute am Leben zu erhalten. Großinvestoren werden, da sie über genügend Marktinformationen verfügen, rechtzeitig abspringen und ihr Geld in Sicherheit bringen. Die Zeche wird in erster Linie die arbeitende Bevölkerung zahlen.

    Sollte aber auch ein Bail-in nicht ausreichen, könnte ein Vorschlag des IWF auf den Tisch kommen, der 2013 in seiner Publikation „Fiscal Monitor“ unter dem Titel „Taxing Times“ („Zeit für Steuern“) eine einmalige Vermögenssteuer in Höhe von 25 % auf alle Bankguthaben zur Rettung des Systems ins Gespräch gebracht hat. Auch hier kann damit gerechnet werden, dass die Finanzelite und die Wohlhabenden dieser Welt ihr Geld rechtzeitig in nicht erreichbaren Steueroasen verstecken werden und am Ende die arbeitenden Menschen für die Verfehlungen der Finanzindustrie werden aufkommen müssen.

    Die letzte Option heißt Krieg

    Die erheblichen sozialen Verwerfungen, zu denen all diese Maßnahmen unausweichlich führen werden, könnten die Herrschenden schlussendlich aber auch zu einem weiteren Mittel greifen lassen, durch das das Finanzsystem bereits zweimal, nämlich 1914 und 1939, zumindest für einige Jahrzehnte am Leben erhalten wurde. Wie die allseits praktizierte Aufrüstung, das Säbelrasseln der USA gegen Russland und China und die zunehmende globale Militarisierung zeigen, liegt die Option eines großen Krieges bei den wichtigsten politischen Entscheidungsträgern dieser Welt bereits offen auf dem Tisch.

    Wer glaubt, dass moralische Gründe diese Kräfte an der Entfesselung eines Krieges hindern könnten, der sollte einen Blick auf die Geschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts werfen: Wenn das System existentiell bedroht war, hat die politische Elite – die ja direkt von ihm profitiert – nie gezögert, auch diese letzte Karte auszuspielen, unendliches menschliches Leid billigend in Kauf zu nehmen und dabei einen Satz zu bestätigen, der heute mehr denn je gilt: „All wars are bankers’ wars.“ („Alle Kriege sind Banker-Kriege“)

    Die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.

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    • ropriAntwort anhvatzigen(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hvatzigen,
      Einen Mittelweg gibt es nicht es wird ein ewiges Gezerre nach rechts und links geben, es sei denn die Völker dieser Erde wachen endlich auf und erheben sich, um selbst die Macht zu ergreifen zum Wohle aller.
    • moessingenAntwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri,
      Mutter Natur ist aber alles andere als freundlich zum Leben im Allgemeinen. Sie gewährt dem Leben immer nur eine gewisse Frist, bevor sie es wieder auslöscht. Einzig der Mensch hat das Potential ihrem regelmäßigen Wüten zu entkommen und sie in die Schranken zu weisen. Die Oligarchie liebt dieses Wüten....
    • moessingenAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      dr. karl petters,
      beachten Sie die Strategie der Achse RU/CHN. Im Kriegsfall wird niemand gewinnen und im Friedensfall sind alle Gewinner (win-win-Strategie). Nicht alle Mitglieder dieser Eliten werden Selbstmörder sein, schätze ich.
    • НикитаAntwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri, ich denke es ist eher umgekehrt. Putin sucht die nähe zu rechten Parteien. Dass Putin den Font National aber auch die Afd finanziell unterstützt ist ja kein Geheimnis.
      Übrigens: Auf Einladung der Kreml nahestehenden Rodina-Partei (Vaterlandspartei) trafen sich 2015 Vertreter europäischer rechtsextremer Parteien in St. Petersburg.
      Die rund 150 Mitglieder von Parteien wie der griechischen Goldenen Morgenröte, der britischen National Party und der deutschen NPD berieten unter anderem darüber, wie „traditionelle Werte” von Familie und Christentum gefördert werden könnten. Bei Demonstrationen gegen das Treffen gab es mehrere Festnahmen.
      Die Vereinigung der jüdischen Gemeinden in Russland zeigte sich „extrem besorgt“.

      Die russische Propaganda redet seit mehr als einem Jahr nur von "den Faschisten" in der Ukraine. Interessanterweise finden das ausgerechnet jene gut, die sich theoretisch dadurch beleidigt fühlen müssten - die Rechtsextremen Europas nämlich. Darunter waren die Rechtsradikale NPD oder die griechischen "Morgenröte noch die harmlosesten.

      Jedenfalls fanden sich die Rechtsextremen in St. Petersburg ganz in ihrem Element. Schließlich verehren sie Wladimir Putin als großen Staatsmann, auch wenn er ein Russe, also Slawe, also nach ihrem Verständnis ein bisschen minderwertig ist. Umgekehrt scheint sich der russische Präsident blendend mit all jenen Geschichtsleugnern und Geschichtsverfälschern zu verstehen. Man sucht sich seine Freunde eben offensichtlich, wo man sie finden kann.

      Dass gerade diese neuen Putin-Freunde und Putin selbst in jüngster Zeit ständig von bösen "Faschisten" in der Ukraine und überall dort reden, wo man die neue ultranationalistische russische Politik nicht gutheißt, hat schon etwas von der berühmten Redewendung: Haltet den Dieb. Bekanntlich schreit der Dieb ja immer am lautesten. Erstaunlicherweise gibt es aber Putin-Freunde auch ganz links. Die dürften übersehen haben, dass Putins Russland nicht die Sowjetunion ist und Putin das Wort sozial nicht einmal buchstabieren kann.

      Die rechten Recken durften in St. Petersburg gemütlich tagen. In der Stadt an der Newa ist Putin geboren und aufgewachsen. Bürger dieser Stadt aber, die gegen dieses skurrile Treffen demonstrierten, wurden verhaftet. Also stellt sich die Frage, wohin Putin noch will. Dass er an der Macht bleiben will, so lang es geht, ist offenkundig. Aber wenn er die Ukraine endgültig zerstört haben wird - was bleibt ihm dann außer einem wirtschaftlich ruinierten Russland? Den Menschen in Russland müsste angst und bange sein vor diesem Mann.
      www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/rechtsextreme-bei-konservativem-forum-in-st-petersburg-13
    • moessingen
      Dieses Rechts-Links-Geschnatter ist Ausdruck von Hilflosigkeit im Umgang mit der sich rasend schnell ändernden politischen Geometrie, Mann mit Pfeiffe.
    • "Verschwörungstheoretiker" ist ein Totschlagswort.

      Diese Wortschöpfung ist ein CIA-Produkt und diente seinerzeit dazu, alle Zweifler an der offiziellen Lesart des Kennedy-Mordes per Totschlagskeule zu erledigen.

      Heute wenden es all jene an und zu jeder Zeit an, um andere zu denunzieren oder in den Schmutz zu ziehen, bzw. Diskussionen zu kanalisieren oder am besten sofort abzuwürgen.

      "Verschwörungstheoretiker" ist eine Hassvokabel, sonst nichts.

      Es gibt richtige oder falsche, valide oder nicht-valide Theorien, aber keine "Verschwörungstheorien.

      Auch wenn ich jemanden für einen Schwachkopf halte, würde ich ihn niemals als "Verschwörungstheoretiker" bezeichnen - danach ist nämlich das Tischtuch zerschnitten.

      Und an all die Schlauen, die diese Formel immer so gern bemühen:
      Es gibt keine Verschwörungstheorie als dass sie nicht stündlich von der Verschwörungspraxis der Herrschenden übertroffen würde.

      Weiterlesen: de.sputniknews.com/id/moderator/#ixzz49DMtIBtn
    • Der Medienmist über Russland
      m.youtube.com/watch?v=88s3-skFxTY
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      tschwarzer1964
      he, ich hatte beim Schreiben schon kurz überlegt das "Unwort" Sozialismus zu ersetzen. Lest mal einfach bei dem Herren nach, er hat genau beschriebe was heute auf dieser Welt geschiet, dass wollte ich damit sagen. Was die Menschheit daraus macht wird die Zukunft zeigen aber das wird schwierig, wir kommen schon heute nicht auf einen Nenner sondern setzen uns über "Kleinigkeiten"auseinander. Da stehen wir heute, dass freut natürlich unsere "Eliten". So lange der kleine Mann mit sich beschäftigt ist, hat der große Mann Ruhe.
    • avatar
      rex2zweiAntwort anhvatzigen(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hvatzigen, der realkapitalismus versagt doch genauso. Wir zerstören unsere Welt damit. Wenn das kein Versagen ist.
      Die Schwäche des Sozialismus liegt jedenfalls nicht an der Planwirtschaft. Schließlich dominiert auch hier bei uns die Planwirtschaft und nicht der Markt (Staatsquote über 50%, jedes Unternehmen ist eine Planwirtschaft, jede Familie hat einen Haushaltsplan und keine Marktwirtschaft).
      Wir sollten an einem gescheiten politischen System herumbasteln und nicht einen Weg zwischen Plan und Markt suchen.
    • zivilistAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      halo Никита,

      Ich fang mal vom Ende an, denn da ist es am klarsten, wer der FAZ den Artikel diktiert hat, wissen wir letztlich nicht, US state department kann dort jederzeit unmoderiert veröffentlichen, wie wir wissen. 'Kremelkritiker' ist wohl eine sehr freundliche Bezeichnung für Chodorkowskij, von dem ich dachte, daß er sich aus der Politik raushalten wollte.

      Und was die Ukraine betrifft, so hat Russland dort nicht mehr viel Einfluß, die Zerstörung wird dafür umso gründlicher von den Nulandern besorgt. Ich habe gerade einen Ausflug in die Luftfahrtindustrie unternommen.

      Der Rest ist Spekulation.

      Die Kategorien 'Rechts' und 'Links' halte ich seit 1989 bzw 1991 für überholt, jedenfalls für das politische Geschäft. Warum werden sie also wieder aus der Mottenkiste geholt ?

      In Ly haben wir Chaos als Strategie erlebt, wenn alles unter einer Rauchwolke verschwindet, ist der geeignete Moment, Fakten zun schaffen, z.B. Gaddafi zu ermorden.

      Um Europa zu schwächen, kann man im Osten, in Russland, wenig erreichen, dort gibt es eine einheitliche Führung, die den Interessen des Volkes dient. Im Westen muß man den Hebel ansetzen, 28 wohlfeile 'parlamentarische Demokratien', die man gegen Jeden, auch gegeneinander hetzen kann und wenn man den Gebildeten ordentlich Sand in die Augen streut, intellektuelles Chaos, Nebenkriegsschauplätze, Ablenkung, funktioniert's am Besten.

      Jeder Zaubertrick funktioniert so, daß man die Aufmerksamkeit des hochverehrten Publikums auf nebensächliche Handlungen lenkt, während der eigentliche Trick zu anderer Zeit an anderer Stelle ausgeführt wird.
    • avatar
      KlammeraffeAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, Gehirnschmalz-Extrakt aus der FAZ - an den Taten soll man sie messen. Wer hat denn in Syrien uns alle vor dem WK III gerettet? Sie lassen so richtiges Gesülze der Merkel-Arschkriecher ab. Diese haben uns aber bereits genug geschadet und reiten uns immer weiter ins Verderben.
    • Никита
      Ja wer hat denn den Fassbombenwerfer Assad in Syrien an der Macht gehalten, wer hat den in Syrien Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und sogar Flüchtlingslager Bombardiert? Wer hat denn mit seinem Überfall auf die Ukraine einen Krieg im Herzen Europas heraufbeschworen und ein Zivilflugzeug (MH17) vom Himmel geholt?
    • zivilistAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита,

      soviele Fragen,

      1. den gewählten Präsidenten pflegen das Militär und die Polizei des Landes an der Macht zu halten

      2. Informieren sie sich mal über die Brzezinski- Truppen und Erdowahn

      3. Ich nenne sie die Nulander

      4. Das wüßte ich auch gerne, vor Allem, wer die Verantwortlichen für diese 'himmlischen 300' sind, Kolomoiski dürfte darunter sein, für Nichts schenkt einem Lagarde nicht 1,8Mrd $$. Zu gerne würde ich die US Satellitenbilder sehen !
    • kitzlerattrappeAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, bis auf jenes mit assad waren es die USA.
    • НикитаAntwort ankitzlerattrappe(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    • zivilistAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hallo Никита,

      ich gehe davon aus, daß Ihnen bekannt ist, daß jene Beobachtungsstelle für Menschenrechte eine one-man-show in Südengland ist und daß Criegshetzer wie der Spiegel mit Vorsicht zu genießen sind, ist seit dieser Meldung Jedem klar.

      www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-russische-kampfjets-sollen-klinik-bombardiert-haben-a

      das Foto sagt Alles

      SAMS ist eine NGO in US
    • НикитаAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, das die Schiiten (die Assad unterstützen) die Bombardierung ihrer Feinde durch Russland feuern macht es nicht besser.
      Es steht außer Frage, dass in Aleppo Schulen und Krankenhäuser Bombardiert wurden und es steht ebenso außer Frage, dass nur Russland zu dieser Zeit Aleppo bombardiert hat.
    • moessingenAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита,
      $Heuchler§.
    • moessingenAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist,
      da$ wei$$ er $elb$stver$tändlich!
    • Antwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri, es kommt genauso wie es Alois Irlmeier bereits 1956 vorhergesagt hat...Paris brennt bereits!...
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