18:00 22 Oktober 2018
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    Chemtrails (Symbolbild)

    Klimawandel und Chemtrails: Wird das Wetter absichtlich beeinflusst?

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    Bernhard Schwarz
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    Seit Jahren warnen Forscher vor den verheerenden Folgen des Klimawandels und fordern ein Umdenken der Gesellschaft, um diesem Prozess entgegenzusteuern. Nun stellt sich die Frage, ob der Klimawandel wirklich nur vom Menschen hervorgerufen wird, oder ob modernste Technik dafür verantwortlich ist, die den Klimawandel eigentlich stoppen sollte.

    Das Jahr 2018 wird als Jahr der Rekorde aufgrund von Wetterextremen in die Geschichtsbücher eingehen. Hitzewellen, Dürre, Starkregen, Muren, Hagel, Frost, Hurrikans, Erdbeben, Tsunamis – noch nie gab es derart viele Wetteranomalien wie aktuell.

    Erst letzte Woche wurde die Insel Sulawesi in Indonesien von einem schweren Erdbeben heimgesucht, der einen Tsunami auslöste, bei dem mehr als 800 Menschen ums Leben kamen. Zahlreiche Häuser sind nach wie vor unter Schlamm und Trümmern begraben, weswegen die Todeszahl vermutlich noch weiter steigen wird. Das Erdbeben war so stark, dass es noch mehrere hundert Kilometer entfernt auf der benachbarten Insel Borneo zu spüren war. Das internationale Rote Kreuz spricht von einer „verheerenden Doppelkatastrophe“.

    Anfang September erschütterte ein schweres Erdbeben die japanische Insel Hokkaido, und Ende August gab es vor der Küste Venezuelas ein Erdbeben der Stärke 7,3. Wissenschaftler führen die enorm hohe Anzahl der Erdbeben auf ein Phänomen zurück, das die Erde langsamer macht. Der Geologe Roger Bilham sieht darin eine sehr problematische Entwicklung: „Wenn sich die Rotationsgeschwindigkeit der Erde über mehrere Jahre in Folge verlangsamt, werden die Enden der tektonischen Platten aneinandergepresst.“ Bilham geht davon aus, dass wir jährlich bis zu 20 sehr starke Erdbeben auf der Welt haben werden.

    Von diesen Erdbeben wird Europa aufgrund seiner geographischen Lage weniger betroffen sein. Doch anhaltende Dürreperioden und damit verbundene Waldbrände haben im Jahr 2018 zahlreichen Menschen das Leben gekostet. Nach einer Dürreperiode brach in Griechenland ein Waldbrand aus, der sich stetig ausbreitete und wochenlang nicht gelöscht werden konnte. Diese Naturkatastrophe verlangte 99 Todesopfer. Die Griechische Regierung machte die globale Erwärmung für diese Katastrophe verantwortlich.

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    Auch in Nordeuropa wüteten aufgrund der extremen Dürre zahlreiche Brände. So standen allein in Schweden 25.000 Hektar Wald in Flammen. Tatsächlich gab es 2018 eine Wetteranomalie mit unterdurchschnittlichen Regenmengen, überdurchschnittlichen Temperaturen und überdurchschnittlichen Sonnenstunden. In Deutschland und Österreich war 2018 das Jahr mit den meisten Hitzetagen und den geringsten Niederschlägen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Litauen und Lettland wurde gar der Notstand ausgerufen, weil es drei Monate lang überhaupt keinen Regen gab. Die meisten Forscher führen diese Wetteranomalien auf die steigenden Treibhausgase zurück. Andere Forscher wie Aurelie Duchez machen das ungewöhnlich kalte Oberflächenwasser des Atlantiks dafür verantwortlich, „das die Verlagerung des Jetstreams (Luftströme) erschwert“. Die Abkühlung des atlantischen Oberflächenwassers ist wiederum Folge des sich abschwächenden Golfstroms.

    Besonders interessant sind aber die Wetteranalysen in Island, denn Island erlebte 2018 den kältesten und niederschlagsreichsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Die mittlere Temperatur in den Monaten Mai, Juni und Juli lag bei nur 7,7 Grad Celsius, der Niederschlag betrug in diesem Zeitraum mehr als 300 Liter pro Quadratmeter. Es scheint also so, als ob die Niederschläge von Europa aus nach Norden wandern, wofür Chemikalien verantwortlich sein könnten, die beabsichtigt oder unbeabsichtigt in die Atmosphäre gelangen.

    Kritische Aktivisten versuchen bereits lange nachzuweisen, dass die Luft absichtlich von Flugzeugen mit chemischen Materialien angereichert wird, um Staaten zu erpressen. Als Beweis dafür nennen sie die immer längeren Kondensstreifen, die von Flugzeugen hinterlassen werden. Laut dem ehemaligen Greenpeace-Aktivisten Peter Altnickel gehe es um „die strategische Zerstörung jeglicher Naturgrundlage“. Durch den immer größer werdenden Flugverkehr ist es tatsächlich zu einer größeren Ansammlung von Kondensstreifen gekommen, doch lassen sich davon nur schwer beabsichtigte Chemtrails ableiten.

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    Fakt ist aber, dass es innerhalb der mächtigen Lobbies zahlreiche Stimmen gibt, die sich für Geoengineering, also die Kontrolle des Wetters, stark machen. Auch in Deutschland kontrolliert man bereits seit Jahrzehnten das Wetter. Bei drohendem Hagel steigen Flugzeuge auf, die Silberjodid versprühen, um in der Atmosphäre kleinste Kondensationskerne zur gezielten Regen- oder Hagelbildung zu erzeugen. Diese Technik wird auch vor Großveranstaltungen angewendet, um sonniges Wetter zu garantieren. Der dänische Forscher Henrik Svensmark beobachtete derartige Experimente bereits in verschiedenen Regionen. „Man manipuliert das Wetter bereits regelmäßig, damit es bei öffentlichen Veranstaltungen nicht regnet. Außerdem erforscht man ausgiebig, inwieweit die Wolken das Weltklima beeinflussen und wie man dieses damit verändern könnte.“

    Am Max Planck-Institut gibt es Forschungen zum Solaren Strahlungsmanagement, bei dem durch das Versprühen von Barium, Aluminium und Strontium solare Strahlung zurück in den Weltraum reflektiert wird. Damit soll der Erwärmung durch zunehmende Treibhausgase entgegengewirkt werden. Eine weitere Methode beim Geoengineering ist die CDR-Technik, bei der mittels Chemikalien das CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden soll.

    Im Jahr 1952 führte ein Wetterexperiment des britischen Militärs zur Überflutung der Stadt Lynmouth. Obwohl das britische Verteidigungsministeriums seine Beteiligung nach wie vor bestreitet, beweist ein Tonband eines Piloten die verheerende Wirkung dieses Chemtrails: „Wir wollten versuchen, es regnen zu lassen. Später goss es in Strömen aus der Wolke, in die ich den Flieger steuerte. Der Wolkenimpfer hatte ganz offen gesagt, er würde es regnen lassen. Und das tat er auch. Der Regen fiel unerwartet heftig und spülte Lynmouth ins Meer.“

    Das US-Militär erzeugt häufig zu Übungszwecken sogenannte Geisterwolken, um die Radarüberwachung anderer Staaten zu stören. Leider darf das Umweltbundesamt den Gehalt an Aluminium, Barium und Strontium in der Luft nicht messen. Denn von der europäischen und völkerrechtlichen Ebene wird den deutschen Behörden vorgegeben, was gemessen werden soll und was nicht. Biologen der University of Sussex in England machen die hohe Aluminiumkonzentration auch für das massive Bienensterben verantwortlich.

    Chemtrails und Geoengineering sind keine Verschwörungstheorien, sondern Verschwörungstatsachen. Es wird ohne Zweifel aktiv daran geforscht, das Wetter zu beeinflussen. Ob diese Experimente für die Wetteranomalien in diesem Jahr verantwortlich sind und ob Geoengineering den Klimawandel stoppen kann, wird die Menschheit wohl erst in den nächsten Jahrzehnten erfahren.

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    Tags:
    Chemtrails, Klimawandel, Dürre, Verschwörungstheorie, Erdbeben, Wetter, Greenpeace, Europa