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04:49 23 September 2019
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    Journalisten bei der Arbeit (Archiv)

    Propaganda? Sowas würden wir NIE tun! - „Tagesschau“ übt sich mal wieder in Doppelstandards

    CC BY-SA 2.0 / Marcus Sümnick / Freiheit statt Angst 2013
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    In der ARD und ihrem Flaggschiff, der „Tagesschau“, wird aktuell über Staatspropaganda durch China berichtet. Die dabei zelebrierten Standards und interviewten Experten ließen sich ohne Probleme auch für die ARD-Berichterstattung anwenden. Aber derartige selbstkritische Betrachtungen kommen für die „Tagesschau“ natürlich nicht in Frage.

    Auf der Internetseite der mit Abstand wichtigsten deutschsprachigen Fernsehnachrichtensendung finden die Leser derzeit zwei Artikel, „Was ist falsch an Chinas Berichterstattung?“ und „Propaganda als Exportware“. Wer in den zurückliegenden Jahren die Berichterstattung der „Tagesschau“ zu angeblicher oder tatsächlicher Propaganda, insbesondere im Internet und den sozialen Medien, verfolgt hat, der ist selbstredend nicht überrascht, dass Propaganda natürlich die Exportware der immer gleichen Verdächtigen ist. Ausnahmsweise ist Russland diesmal nicht primär das Ziel der neuesten Internetvorlesung des ersten öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramms Deutschlands in dieser Sache. Diesmal haben sich die selbsternannten Inquisitoren der „Tagesschau“ China zur Brust genommen, das partout nicht auf die Belehrungen und Ermahnungen hören will.

    Der Artikel „Was ist falsch an Chinas Berichterstattung?“ stammt aus der Feder des ARD-Korrespondenten in Shanghai. Er wird eingeleitet mit diesen zwei Sätzen:

    „Alles Chaoten und Gewalttäter? Chinas Medien vermitteln ein häufig falsches Bild von den Protesten in Hongkong ...”

    Wir könnten es uns einfach machen und die Sätze umformulieren:

    „Alles Chaoten und Gewalttäter? Deutschlands Medien vermitteln ein häufig falsches Bild von den Protesten in Paris ...”

    Paris ließe sich durch Moskau oder Caracas oder Hongkong ersetzen. Aber ein solcher Gedankengang ist natürlich aberwitzig und empörend und undenkbar, geradezu blasphemisch. Denn natürlich berichten ARD-Korrespondenten aus Hongkong, Paris, Moskau oder Caracas ausschließlich und absolut ohne irgendwelche Scheren im Kopf, ohne Vorurteile, vorgefasste Meinungen, ohne klare Freund-/Feindbilder. So etwas Unanständiges kommt nur in Köpfen von Journalisten der Staatsmedien wie etwa Sputniknews vor, wo bekanntlich jeden Morgen um acht Uhr ein Ukas direkt aus dem Kreml die Tonlage vorgibt, die unter Strafe des Gulag zu befolgen ist.

    Gelbwestenproteste in Frankreich werden von der „Tagesschau“ ignoriert oder denunziert

    Schon ein oberflächlicher Blick in die Archive der Tagesschau genügt, um zu erkennen, mit welcher Voreingenommenheit und unverkennbaren Abneigung über die Gelbwesten-Proteste in Paris berichtet wurde. Wurde deshalb, weil der letzte direkte Bericht von Anti-Regierungs-Protesten in Paris auf „tagesschau.de“ vom 1. Mai 2019 stammt. Überschrift: „Tag der Arbeit in Paris: Tränengas gegen Randalierer“. Der letzte Bericht von einer originären Gelbwesten-Demonstration aus Frankreich findet sich bei „tagesschau.de“ am 27. April 2019, ein Video mit der Überschrift: „Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Straßburg“, unterlegt mit einem Standbild aus diesem Video, das einen Demonstranten von hinten zeigt, der mit Kapuze gerade ein Bengalfeuer abbrennt, eine Gruppe Gelbwesten ist links vor ihm zu sehen. Wie war das noch gleich, liebe „Tagesschau“? „Alles Chaoten und Gewalttäter ...“ Und wer vermittelt häufig ein falsches Bild von Protesten? Ihr natürlich nicht, wissen wir ja, Entschuldigung.

    Der aktuellste Artikel auf „tagesschau.de“ mit dem Suchbegriff „Gelbwesten“ ist ein Kommentar des ARD-Korrespondenten in Rom vom 21. August 2019 zur gegenwärtigen italienischen Regierungskrise. Unter der Überschrift „Bitte keine weitere Chaos-Koalition!“ können die Nutzer unter anderem die Meinung des Korrespondenten lesen:

    „Nur mal zur Erinnerung: Es waren die Fünf Sterne und nicht die Lega, die Italiens Rekorddefizit mit ihren Anhängern vor dem Regierungspalast feierten, sich an die Seite des Maduro-Regimes in Venezuela stellten und bis heute die Gelbwesten in Frankreich unterstützen.“

    Wir ahnen, hätte die Fünf Sterne Bewegung sich an die Seite des selbsternannten Präsidenten Juan Guaidó gestellt und die antichinesischen Demonstranten in Hongkong unterstützt, sie wären mit Lob überschüttet worden, denn das sind die guten und richtigen Demonstranten, wie wir inzwischen gelernt haben. Kritische journalistische Distanz ist da nicht nötig.

    Über Demonstrationen in Russland wird bei „Tagesschau“ grundsätzlich aggressiver berichtet

    Bereits das zweite Suchergebnis mit dem Begriff „Gelbwesten“ auf „tagesschau.de“ nimmt die bekanntermaßen widerlichste und berüchtigste Propagandaschleuder ins Visier, die die Menschheit derzeit in Angst und Schrecken versetzt: DIE RUSSEN! Unter der Überschrift „Die Wahrheit aus russischer Sicht“ berichtet der ARD-Korrespondent aus Moskau am 9. August 2019 über dortige Proteste, bebildert mit einem martialischen Foto eines russischen Polizisten, der einen Demonstranten festnimmt. In der ersten Zwischenüberschrift lesen wir: „Die Botschaft bleibt hängen“. Gemeint ist natürlich die perfide Kremlpropaganda:

    „Im Bild sieht man allerdings keinen Demonstrationszug, in dem alle Selfies machen, sondern nur einen einzelnen Punk, der von Journalisten fotografiert wird. Doch die Botschaft bleibt hängen: Den Demonstranten geht es nicht wirklich um etwas.“

    Dass möglicherweise die Bebilderung des „Tagesschau“-Artikels die Qualität von „die Botschaft bleibt hängen“ hat, in Bezug auf das Auftreten der Polizei in Moskau, auf diese sich geradezu aufdrängende Logik kommt natürlich weder der Korrespondent noch die Zentralredaktion von ARD-Aktuell in Hamburg. Warum auch? Dort sitzen nun einmal die Gralshüter des echten Journalismus, durch einen göttlichen Schutzschild davor bewahrt, in einer Echokammer oder Filterblase zu leben und zu arbeiten, und stattdessen dazu berufen, anderen Belehrungen zu erteilen und Werturteile und Haltungsnoten abzugeben. Selbstkritische Hinterfragung der übermoralischen Anmaßung gegenüber anderen ist da nicht nötig.

    Wir erinnern uns auch an den schon erwähnten „Tagesschau“-Artikel über die Proteste in Paris am 1. Mai 2019. Der wurde mit einem Foto bebildert, das eine Straßenschlacht mit Tränengasschwaden zeigt. Wie war das noch gleich? „Die Botschaft bleibt hängen“? Wer vermittelt ein falsches Bild?

    Auch aktuelle Berichte aus Hongkong werden von der „Tagesschau“ geframed

    In den Tagesthemen vom 20. August 2019 wurde ein Bericht gesendet, den die Moderatorin mit den Worten einleitete:

    „Dieses Bild spricht eine klare Sprache. Es sagt, hier in Hongkong gehen Hunderttausende auf die Straße, um zu demonstrieren für ihre Grundrechte und gegen einen größeren Einfluss des Mutterlandes China. Die Menschen auf Bildern wie diesem demonstrieren friedlich in den Straßenschluchten.“

    Zu sehen ist die Moderatorin vor einem Foto, das eine von oben aufgenommene Menschenmenge unter lauter Regenschirmen zeigt. Ein Motiv, das durch jüngste Demonstrationen in Hongkong bekannt wurde. Die Moderatorin schreitet moderierend vor ein anderes Foto, auf dem randalierende Demonstranten zu sehen sind. Wir hören:

    „Die chinesischen Staatsmedien aber zeigen Straßenschlachten. Völlig andere Bilder des Protestes. Gewalttätige Randalierer, die Polizisten angreifen. Einige chinesischen Berichte bezeichnen diese jungen Leute sogar als Terroristen. Konflikte sind immer auch Kämpfe um die Wahrheit, um die Deutungshoheit, sie sind Propagandakämpfe. Das war schon immer so, aber in Zeiten von Facebook und Twitter und Instagram ist es viel einfacher, einseitige Informationen in Windeseile zu verbreiten oder sogar gefälschte Wirklichkeit. Jetzt haben die digitalen Plattformen die Desinformation über Hongkong gestoppt und mehrere Konten gelöscht.“

    „ARD-Aktuell“ hat ein Problem mit der Selbstwahrnehmung

    Die Dreistigkeit, die sich hinter dieser Anmoderation verbirgt, erklärt sich erst beim zweiten Nachlesen. Denn dass die Menschen auf dem Regenschirmbild friedlich demonstrieren, lässt sich tatsächlich nur für diesen einen Fotomoment zweifelsfrei belegen. Und was ihre angeblichen oder tatsächlichen Motive angeht, auch hier sollen wir das glauben, was die Moderatorin erzählt. Abgesehen von dem feinen Detail, das gern verschwiegen wird, dass Hongkong nur wegen kolonialer Anmaßung Großbritanniens je vom Mutterland China getrennt worden war.

    Richtig interessant wird es aber, als die Moderatorin den Satz sagt:

    „Konflikte sind immer auch Kämpfe um die Wahrheit, um die Deutungshoheit, sie sind Propagandakämpfe.“

    Wie selbstverständlich wird hier vorausgesetzt, dass die Wahrheit natürlich auf Seiten der „Tagesthemen“ ist, dass sie um Deutungshoheit nicht zu kämpfen brauchen, weil die offenbar durch irgendein überirdisches Gesetz sozusagen zur imaginären Grundausstattung dieser Sendung gehört, die ihr aber von miesen chinesischen und anderen finsteren Staatsmedien streitig gemacht wird. Und natürlich trifft der Begriff „Propagandakämpfe“ auf die „Tagesschau“ oder die „Tagesthemen“ nicht zu.

    ZDF-Logo (Archiv)
    © AFP 2019 / JOEL SAGET
    Auch in diesem Fall erleben die Zuschauer, dass weder die Redaktion noch die Moderatorin auch nur den Hauch eines Gedankens darüber verschwenden, dass ihre anmoderierenden Werturteile auf ihre eigene Berichterstattung über Proteste in Moskau, Caracas oder Paris Anwendung finden kann. Denn auch die „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ zeigen von dort „völlig andere Bilder des Protestes“. Dass den öffentlich-rechtlichen Journalisten diese Doppelmoral nicht auffällt, ist viel bestürzender als die moralinsauren Oberlehrerattitüden. Und natürlich kommt die Desinformation über Hongkong oder „einseitige Informationen“ nicht etwa auch aus der Redaktion von ARD-Aktuell. Demzufolge muss sie auch nicht gestoppt werden. Gestoppt werden müssen immer nur andere. Diese selbstverliebte Arroganz ist immer wieder belustigend.

    Harvard-Studie 2017 warf ARD tendenziös negative Berichterstattung über Trump vor

    Vergessen ist bei ARD-Aktuell offenbar schon wieder jene peinliche Untersuchung der renommierten Elite-Universität Harvard vom Mai 2017, die auch die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen deutschen Medien über die ersten 100 Tage der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump unter die Lupe nahm und zu der Erkenntnis kam, dass 98 – in Worten: achtundneunzig – Prozent der Berichte der Hauptnachrichtensendung negativ über Trump berichteten. Die Empörung in der ARD und einigen deutschen Gazetten war natürlich groß. Die Studie hätte die umfangreiche Berichterstattung der ARD zu anderen Themen völlig außen vor gelassen und sei selektiv. Wir von Sputniknews hatten bei dieser Argumentation einen Déjà-vu-Effekte am laufenden Band, denn uns wird ja auch noch heute der sagenumwobene „Fall Lisa“ um die Ohren gehauen, als wäre das die einzige Veröffentlichung unseres Angebotes, das wir jeden Tag wiederholen. Nur wehe die heilige ARD wird mit den gleichen infamen Propaganda-Methoden behandelt, dann ist aber was los.

    In dem schon erwähnten Bericht der „Tagesthemen“ über angebliche oder tatsächliche chinesische Staatspropaganda kommt auch der Kommunikationswissenschaftler Stephan Weichert von der Hamburg Media School zu Wort:

    „Es geht um die Deutungshoheit, die jetzt hier offenbar die chinesische Regierung über die Proteste behalten will und das auch versucht, bis ins letzte Detail zu verunglimpfen, zu diffamieren, diese Form des Protestes. Und da auch ganz klar die Oberhand über die Geschichte, die darüber erzählt wird, behalten will.“

    Die Autorin leitet den zweiten Teil seiner Aussage ein mit den Worten:

    „Die Accounts säen Zweifel, was ist wahr, was ist falsch, vor allem aber sollen sie die Wahrnehmung über das Ereignis im Nachhinein verändern.“

    Woraufhin Stephan Weichert ergänzt:

    „Da war doch Gewalt, irgendwas war, ich habe ein zerschlagenes Fenster gesehen, ich habe prügelnde Demonstranten gesehen, das ist am Ende das, was verfängt und was hängen bleibt.“

    ARD „framed“ Berichterstattung über Proteste je nach Interessenlage

    Und wieder keinerlei Reflektion und Selbstkritik, dass auch „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ mit diesen subtilen Propagandawerkzeugen arbeiteten und arbeiten, sei es während der Berichterstattung über die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg, bei der Berichterstattung über regierungskritische Demonstrationen in Moskau oder Caracas, sei es bei der Berichterstattung über die Proteste im Umfeld der Eröffnung der EZB-Zentrale in Frankfurt am Main oder bei den Stuttgart21-Protesten oder antikapitalistischen Protesten, wie den Gelbwesten-Proteste in Frankreich oder eben im Zusammenhang mit Demonstrationen in China. Immer wieder versuchen auch deutsche Medien wie „Tagesschau“ und „Tagesthemen“, mit aufmerksamkeitsheischenden Bildern einen bestimmten Eindruck zu erzeugen, oder wie Stephan Weichert es formulierte: „das ist am Ende das, was verfängt und was hängen bleibt“.

    Und wie eine Berichterstattung in einen Rahmen eingebettet wird, durch Bilder und Wortwahl geframed wird, so dass ein bestimmter, gewünschter Eindruck beim Publikum erzeugt wird, das hat die ARD ja ebenfalls hinlänglich in ihrem umstrittenen „Framing-Manual“ unter Beweis gestellt.

    Die Kultur der Doppelstandards und mehr oder weniger verzweifelter Versuche, die Deutungshoheit gegenüber anderen Meinungen zu verteidigen, wird in der ARD auch in Bezug auf die Kommentarfunktionen in den sozialen Netzwerken ausgedehnt. Diese Möglichkeiten von Nutzern, in Echtzeit den Redaktionen mitzuteilen, wie sie über ein bestimmtes Ereignis oder ein bestimmtes Thema denken, ist vielen Journalisten, nicht nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Dorn im Auge. Das beliebteste Totschlagsargument lautet, dort würden sich nur Menschen äußern, die nichts weiter als Hass verbreiten, oder eben so genannte Bots automatisierte Propaganda. Der aus dem Haushalt des Bundeskanzlerinnenamtes finanzierte Staatssender Deutsche Welle hat seine Kommentarfunktionen im Internet schon abgestellt, Begründung, eine Minderheit verbreite dort Hass und Beleidigungen und es sei zu aufwendig, dies zu moderieren.

    Internet-Öffentlichkeit ist für die ARD nur repräsentativ, wenn es in ihr „Framing“ passt

    Im Morgenmagazin der ARD kam am 19. August 2019 der Kommunikationswissenschaftler Alexander Sängerlaub von der Stiftung „Neue Verantwortung“ zu Wort, der ins gleiche Horn blies und behauptete, nur eine besonders laute Minderheit würde im Internet kommentieren und sich zu Wort melden, das dürfe man auf gar keinen Fall überbewerten oder als Zeichen für einen erheblichen Protest gegen die deutsche Regierung oder die Berichterstattung von Medien interpretieren. Überhaupt seien nur fünf Prozent der Deutschen bei einem sozialen Medium wie dem Kurznachrichtendienst Twitter.

    Und auch hier zum wiederholten Male die Feststellung, dass weder diesem Experten noch der Redakteurin im MoMa-Studio die Diskrepanz zum eigenen Verhalten auffiel, denn nur kurze Zeit später wurde in der gleichen Sendung wie selbstverständlich wieder über Trends aus dem Netz berichtet. Und dass gerade auch ARD-Informationssendungen sich mit besonderer Häme auslassen, wenn bei Twitter mal wieder gegen US-Präsident Trump ausgeteilt wird, da ist dann Twitter auf einmal wieder repräsentativ.

    Dabei lassen wir unberücksichtigt, dass es sich bei der Stiftung „Neue Verantwortung“ keineswegs um eine unabhängige Institution handelt, arbeitet sie doch unter anderem auch mit Geldern des deutschen Auswärtigen Amtes und der Open Society Stiftung des US-Milliardärs George Soros.

    Wie schrieb Oscar Wilde in seinem Theaterstück „Ein idealer Gatte“ so treffend:

    „Moral ist weiter nichts als die Haltung, die wir Leuten gegenüber einnehmen, gegen die wir eine persönliche Abneigung haben.“

    Vielleicht wäre es gelegentlich hilfreich, wenn die geschätzten Kolleginnen und Kollegen in den maßgeblichen deutschen Medienhäusern hin und wieder von ihren Thronen der selbstgerechten Moralpredigten herabsteigen und sich selbst zuhören?

    * Die Meinung des Autors muss nicht der der Redaktion entsprechen.

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    Tags:
    Proteste, Propaganda, Tagesschau, ARD, Deutschland