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    Ausstellung "Rossija" im New Yorker Guggenheim-Museum

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    NEW YORK, 27. Mai /RIA Nowosti/. Die Präsentation der Ausstellung "Rossija", die am 16. September im Guggenheim-Museum eröffnet wird, fand am Donnerstag in New York statt. Diese ihren Maßstäben nach präzedenzlose Ausstellung der russischen bildenden und angewandten Kunst ist für den 60. Jahrestag der Organisation der Vereinten Nationen anberaumt.

    Auf der Ausstellung werden über 300 Museumsstücke aus Sammlungen der Eremitage, der Tretjakow-Galerie, des Russischen Museums, des Moskauer Kreml, des Museums für die russische Kunst in Minneapolis sowie anderen staatlichen und privaten Sammlungen Russlands, der USA, Frankreichs und Deutschlands gezeigt.

    In der Exposition werden 900 Jahre Entwicklung der russischen Kultur - von Werken der altrussischen Ikonenmalerei bis hin zu Sozart Vitali Komars und Alexander Melamids sowie Installationen Oleg Kuliks - ihren Niederschlag finden.

    "Die Himmelfahrt" von Andrej Rubljow und Daniil Tschjorny, "Die Wolgatreidler" von Ilja Repin, "Die neunte Welle" von Iwan Aiwasowski, "Die Unbekannte" von Iwan Kramskoi, "Die Einnahme einer Schneeburg in Sibirien" von Wasslili Surikow und "Das Schwarze Quadrat" von Kasimir Malewitsch sind einige der "Clous" der Ausstellung.

    "Das ist eines der ambitiösesten Projekte in unserer Geschichte. Allein der Katalog der Ausstellung wird aus drei Bänden bestehen", sagte Thomas Krenz, Direktor des Guggenheim-Museums, während der Vorstellung.

    Nach seinen Worten gab es bislang keine "derart umfassende Ausstellung, die verschiedene Epochen und Schichten der russischen Kunst widerspiegelt, nach der Beendigung des Kalten Krieges".

    Auf der Ausstellung werden auch Werke aus der im Westen zu Unrecht wenig bekannten Periode der Blüte der russischen Malerei des 18.-19. Jahrhunderts präsentiert.

    Die Ausstellung wird in New York bis zum 12. Januar 2006 gezeigt.

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