12:35 20 Oktober 2017
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    Amerikanischer Finanzier begrüßt geplanten Start des Fernsehsenders Russia Today

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    NEW YORK, 08. Juni (RIA Nowosti). Als rechtzeitig hat Jack Doyle, Chef des großen amerikanischen Investmentfonds Wexford Capital, die Gründung des englischsprachigen Fernsehsenders Russia Today bewertet. Wexford Capital arbeitet aktiv in Russland und in anderen Ländern Osteuropas.

    "Russland hat beschlossen, massiv in eine Veränderung seines Images im Westen zu investieren, und bei den gegenwärtigen hohen Ölpreisen sind solche Investitionen recht logisch", erklärte der Finanzier in einem RIA-Nowosti-Gespräch. "Ich denke zwar nicht, dass CNN und BBC bei den Fernsehzuschauern eine negative Vorstellung über Ihr Land erzeugen, ich würde aber diese Berichterstattung aus mehreren objektiven Gründen als fragmentarisch und oberflächlich bewerten. Als Folge stellen viele Menschen, die nach Russland kommen, mit Erstaunen fest, dass dieses Land, näher betrachtet, völlig anders ist als sie es sich vorgestellt haben."

    "Alles hängt davon ab, wie die Information im neuen Sender angeboten wird", führte Doyle weiter aus. "Eine Propaganda sowjetischer Art wird kaum jemand sehen wollen, eine ausgewogene Schilderung von Besonderheiten der russischen Demokratie, der für den westlichen Menschen interessanten Besonderheiten des Rechts sowie der Finanz- und der Steuerregelung würde bei denen, die in Ihrem Land Geschäfte machen wollen, zweifellos Interesse hervorrufen. Solche gibt es in den USA und Westeuropa nicht wenig. Der Konsumboom in Russland ist offensichtlich, und ausländische Unternehmer sehen darin ein gutes Zeichen großer Möglichkeiten, die sich für sie auf Ihrem Markt bieten."

    Neben den politischen und den wirtschaftlichen Nachrichten wären auch Sportberichte für Doyle persönlich interessant. "Ich würde mir beispielsweise Spiele der russischen Eishockey-Landesmeisterschaft gerne anschauen, insbesondere wenn das NHL-Lockout auch die nächste Saison erfassen wird", sagte der Unternehmer.

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