06:27 23 Oktober 2017
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    Konzern „Mosfilm" und UNESCO wurden Partner

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    MOSKAU, 08. Juni (RIA Nowosti). Der größte russische Filmkonzern, „Mosfilm", und die UNESCO haben ein Abkommen über Partnershaft für die nächsten beiden Jahre geschlossen.

    „Erstmals in der Geschichte der UNESCO hat diese höchst angesehene Organisation ein Abkommen mit einem Filmstudio, und zwar mit einem russischen, geschlossen", sagte der Generaldirektor von „Mosfilm", Karen Schachnasarow, in einem Interview für RIA Nowosti.

    Laut Schachnasarow erhöht das Abkommen nicht nur die Autorität von „Mosfilm", sondern auch des gesamten russischen Filmwesens in der Welt.

    „Für uns ist das ein äußerst interessanter und aussichtsreicher Vertrag, der die Stiftung eines neuen Filmpreises der UNESCO für den besten Film, der mit den vereinten Kräften von Regisseuren aus verschiedenen Ländern gedreht wird, und die Stiftung der speziellen UNESCO-Medaille ‚Sergej Eisenstein' (der Schöpfer des legendären Streifens ‚Panzerkreuzer Potemkin') für hervorragende Filmkünster der Welt einschließt", sagte der Generaldirektor.

    Außerdem sieht der Vertrag die Organisation von Vorführungen von Filmen aus dem „Mosfilm"-Archiv vor, wobei es sich um die besten Werke aus dem goldenen Fonds des russischen und des Weltkinos handelt, sowie die Aufnahme der besten Streifen des „Mosfilm"-Studios ins UNESCO-Programm „Gedächtnis der Welt".

    Das Abkommen sieht ferner die Vorführung von bei „Mosfilm" gedrehten Streifen bei internationalen Ausstellungen und Foren vor, so bei der Weltausstellung in Japan und bei dem Jugendforum, das der 33. UNESCO-Vollversammlung vorangeht.

    Der Vertrag umfasst die Ausbildung von Fachleuten aus verschiedenen Ländern in kinematographischen Berufen bei „Mosfilm". Dazu gehört die Ausbildung irakischer Bürger im Rahmen des UNESCO-Programms „Hilfe für Irak".