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    Puschkin-Museum entwickelt sich zu einem wahren Museumsviertel

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    MOSKAU, 09. Juni (RIA Nowosti). Das Museum von Privatsammlungen, eine Abteilung des Staatlichen Puschkin-Museums für bildende Künste, zieht um. Jetzt steht ihm ein in der Wolchonka-Straße restauriertes Gebäude zur Verfügung. Das alte Museumshaus in einem Flügel des Herrensitzes der Fürsten Golizyns in der Wolchonkastrasse 14, das rund siebentausend Werke von dreißig dem Staat übergebenen Privatsammlungen beherbergte, wird von nun an ausschließlich der Durchführung von Ausstellungen dienen, schreibt das Tagesblatt „Wremja nowostej".

    Auf diese Weise gehört jetzt dem Puschkin-Museum das gesamte Bauensemble des Herrensitzes der Golizyns, das sich aus zwei Gebäuden, Denkmälern des 18.-19. Jahrhunderts, zusammensetzt.

    Die Eröffnung des neuen Museumsgebäudes ist dem 100. Geburtstag seines Gründers und Sammlers Ilja Silberstein (1905 - 1988) gewidmet.

    Das Grundprinzip der Anordnung der Sammlungen im neuen Gebäude bleibt unverändert so, wie es Silberstein gesehen hatte: Einzelne Sammlungen, die dem Museum von ihren Besitzern zur Gabe gemacht wurden, kommen jeweils in einen Saal.

    In den Hauptsälen des Erdgeschosses sind Werke berühmter Vertreter der russischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts zu sehen. Vertreten sind: Alexander Rodtschenko neben seiner Ehefrau Warwara Stepanowa, David Sterenberg, Alexander Tischler sowie Dmitri Kransopewzew und Wladimir Weisberg, Nonkonformisten aus den 60er Jahren.

    Im neuen Gebäude ist ein Mediensaal hinzugekommen, in dem auf großen Plasmabildschirmen Videofilme über die Sammlungen und Sammler vorgeführt werden sollen.

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