08:00 17 Januar 2017
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    Der Konstantin-Palast bekommt im Zuge der Rückgabe von Kulturgütern Gemälde zurück

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    SANKT PETERSBURG, 06. Juli (RIA Nowosti). Im Staatlichen Komplex Konstantin-Palast im Sankt Petersburger Vorort Strelna findet am Mittwoch die Präsentation von vier Gemälden statt, die im Rahmen des Programms zur Rückführung von Kulturgütern aus der Gemäldesammlung des Berliner Schlosses Charlottenburg an den Konstantin-Palast übergeben wurden.

    Wie die Pressestelle des Palastes mitteilte, wurden Russland vier Meisterwerke der europäischen Malerei übereignet. Zwei stammen von dem holländischen Künstler Isaak De Moucheron (1667-1744) und zwei von dem italienischen Maler Francesco Guardi (1712-1793).

    Die Gemälde wurden durch die deutsche Seite als Wiedergutmachung für die Kunstwerke übergeben, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges aus der sowjetischen Botschaft in Berlin verschwanden.

    Die Gemälde nehmen ihren Platz in der Dauerausstellung des Konstantin-Palastes ein, und zwar in den repräsentativen Gästezimmern.

    Die äußerst reiche Kunstsammlung des Palastes ging in den Jahren des Bürgerkrieges und des Großen Vaterländischen Krieges fast völlig verloren. Gegenwärtig werden Bemühungen unternommen, die Sammlung wieder zu vervollständigen. Im vergangenen Jahr vermachte ein bekannter Sammler, einer der Patriarchen der russischen Emigration in Paris, Nikolai Wyrubow, dem Palast sechs Porträts seiner Vorfahren.

    Unter Mitwirkung des Russischen Kulturfonds fand am 18. Dezember 2004 die feierliche Schenkung von zwei Gemälden von Alexandre Benois und Nikolai Miliotti statt, die aus dem Besitz des russischen Emigranten Alexander Plotto stammen.

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