21:31 21 Oktober 2017
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    Sterbliche Überreste von Admiral Grigorowitsch werden nach Russland zurückgeführt

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    MOSKAU‚ 12. Juli (RIA Nowosti). Die sterblichen Überreste des Marineministers des Russischen Reiches Admiral Iwan Grigorowitsch werden mit einem Schiffsverband der Schwarzmeerflotte Russlands, der aus dem Garde-Raketenkreuzer "Moskwa" und einem Sicherungsschiff besteht, nach Russland gebracht. Das teilte der Berater des Oberbefehlshabers der Seekriegsflotte Russlands und Chef des Pressedienstes der Seekriegsflotte, Kapitän zur See Igor Dygalo, am Dienstag gegenüber der RIA Nowosti mit.

    Laut dem Sprecher sind die russischen Schiffe am Dienstag in Neapel eingelaufen. Sie werden dann Kurs auf den französischen Hafen Menton nehmen, wo am 15. Juli die sterblichen Überreste von Admiral Grigorowitsch an Bord der "Moskwa" genommen werden sollen.

    Wie Dygalo weiter informierte, werden die sterblichen Überreste des Admirals am 24. Juli nach Noworossijsk und von dort aus per Flugzeug nach Sankt Petersburg gebracht, wo auf dem Nikolskoje-Friedhof des Alexander-Newski-Klosters die Bestattungszeremonie stattfindet.

    Konteradmiral Iwan Grigorowitsch (1853-1930) war Befehlshaber des Hafens Port-Artur, Kommandierender des Kriegshafens von Kronstadt und Militärgouverneur von Kronstadt. Anfang 1911 wurde er zum Marineminister ernannt. Die Tätigkeit von Grigorowitsch wurde mit allen russischen und vielen ausländischen Orden gewürdigt. Grigorowitsch verließ im Herbst 1924 Russland, um sich im Ausland ärztlich behandeln zu lassen. Er lebte in Südfrankreich, wo er wegen Mangels an Geldmitteln die von ihm geschaffenen Gemälde verkaufen musste.

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