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    Orthodoxe in Russland begehen den Peter- und Paultag

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    MOSKAU, 12. Juli (RIA Nowosti). Die orthodoxen Christen begehen am Dienstag eines der fünf Großfeste - den Tag der Hochgepriesenen Heiligen Apostelfürsten Peter und Paul.

    Patriarch Alexi II. von Moskau und ganz Russland zelebriert eine Göttliche Liturgie in der Peter- und Paulkirche im Moskauer Stadtgebiet Lefortowo.

    Am selben Tag wird in allen 118 Gotteshäusern der Nowgoroder Diözese eine festliche Liturgie gehalten. In der Peter- und Paulkirche der Stadt Waldai wird dieser Tag besonders festlich gefeiert.

    In Petropawlowsk-Kamtschatski weiht Metropolit Kyrill von Smolensk und Kaliningrad, Oberhaupt des kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, den Ort der Grundsteinlegung für ein Denkmal ein, das den beiden Aposteln als himmlischen Schutzpatronen dieser Stadt gewidmet wird.

    "Die Aufstellung eines Denkmals für die Heiligen Apostel Peter und Paul im Zentrum der Hauptstadt der Halbinsel Kamtschatka ist ein unabdingbarer Bestandteil des Programms der Feierlichkeiten anlässlich des 300-jährigen Bestehens der Orthodoxie auf Kamtschatka. Die Enthüllung des Monumentes soll zu einem Ereignis im gesamtrussischem Maßstab werden", bemerkte der Metropolit.

    Laut dem Hierarchen wird das Denkmal, das in diesem Herbst am Kultutschny-See im Stadtzentrum errichtet wird, zu einem Symbol der Stadt werden.

    Die Apostel Peter und Paul predigten am meisten unter Juden und Heiden, und die Kirche nennt sie "Apostelfürsten".

    Zum Zeitpunkt der harten Christenverfolgung durch Kaiser Nero wurde Apostel Peter im Jahre 67 in Rom mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Apostel Paul wurde geköpft.

    Mit dem Peter- und Paulfest wird für die orthodoxen Christen die Fastenzeit beendet, die von der Kirche zum Andenken an den Dienst und die Leiden der Heiligen Apostel eingeführt wurde. An diesem Tag dürfen die Gläubigen wieder Fleischspeisen genießen.

    In einigen Regionen Russlands gilt der Peter- und Paultag als ein Fischerfest, denn Apostel Peter war selbst Fischer und beschützte den Fischfang.

    Nach der Tradition sollten sich die Menschen am Vorabend des Peter- und Paultages in ihrem Familienkreis versammeln. Dabei beobachteten die Jugendlichen den Sonnenaufgang.

    Für junge Mädchen empfahl es sich, in der Nacht zum Petertag zwölf Blumen auf zwölf Feldern zu pflücken, um sich den künftigen Bräutigam vorstellen zu können.

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