12:35 20 Oktober 2017
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    Festival "Kinoschock" vereint den postsowjetischen Raum

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    MOSKAU, 14. Juli (RIA Nowosti). Das 14. offene Filmfestival der Länder der GUS und des Baltikums werde am 11. - 22. September in Anapa (Russlands Schwarzmeerküste) stattfinden, teilt die Tageszeitung "Rossijskaja gaseta" mit.

    "Kinoschock" ist das einzige von Russlands Festivals, bei dem in all den Jahres seines Bestehens der VIP-Status gewisser Menschen auf keine Weise betont wurde. Hier gibt es keine geschlossenen Veranstaltungen und keine Privilegien, mit Anerkennung können nur die Eingeladenen rechnen, die die Filmkunst lieben und kennen.

    Geleitet wird das Festival von einem internationalen Organisationskomitee, dem Vertreter von fünfzehn Ländern der Ex-UdSSR angehören. Diese Menschen tun ihr Bestes, damit das Festival nicht zur einfachen Vorführung neuer Streifen absinkt, sondern einen glücklichen Beweis dafür liefert, dass die Grenzen eine Konvention sind.

    Nach Ansicht eines der Organisatoren sei beim Festival das Beste vom Besten der heutigen nationalen Filmkunst in deren traditionellen Formen gesammelt worden.

    Eine Ausnahme bildet nur die Ukraine: Sie bringt zum "Kinoschock" ihre heutige Avantgarde. Alle übrigen sind durchaus traditionell: Die Esten bringen ihren traditionellen Film, desgleichen die Letten. Seit langem war Georgien nicht vertreten, in diesem Jahr sollen beim Festival zwei georgische Streifen gezeigt werden.

    Der Großen Jury des "Freiluft-Kinoschocks" wird der weltbekannte Ballett-Tänzer Wladimir Wassiljew vorstehen (nach einer Tradition des Festivals muss der Jury-Vorsitzende ein Künstler sein, allerdings nicht einer vom Metier).

    Russland wird drei Werke vorstellen: "Manga" von Pjotr Chasisow, "Das Aufrechtgehen" von Jewgeni Jufit und "Ich denke da an eine Flucht" von Murat Ibragimbekow.

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