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    Ausstellung "Reise von Königsberg nach Kaliningrad"

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    MOSKAU, 26. Juli (RIA Nowosti). Das künstlerische Projekt "Reise von Königsberg nach Kaliningrad" sei dem 750. Gründungstag von Königsberg (heute Kaliningrad) gewidmet und im Stadthalle-Museum untergebracht, teilt die Web-Seite "Musei Rossii" (museum.ru) mit.

    Kaliningrad ist das westliche Tor Russlands. Das Aussehen der Stadt, die vor mehr als sieben Jahrhunderten in Ostpreußen entstanden war im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges an Russland überging, bewahrt Zeichen und Male verschiedener Epochen und Kulturen.

    Im Museum sieht man neben den Plastiken von sowjetischen Politikern - Kalinin (nach dem die Stadt 1946 benannt wurde) und Lenin - ein Kant- sowie ein Schiller-Denkmal.

    Das Projekt "Reise von Königsberg nach Kaliningrad" ist mit mehreren Expositionen vertreten. Im ersten Saal befindet sich die Fotoausstellung Wladimir Woronows, die über die Geschichte der Stadt seit der Zeit ihrer Entstehung bis in unsere Tage hinein erzählt.

    Im zweiten Saal präsentiert sich die Stadt in zwei Aspekten: einem synchronischen und einem diachronischen. Hier lernt man Werke der Malerei, Graphik und dekorativ-angewandten Kunst kennen. An der Exposition beteiligen sich 70 Künstler und Künstlergruppen.

    Der dritte Saal zeigt Haushaltsgegenstände und Kirchengerät, angefangen mit dem Mittelalter bis in die neueste Zeit; diese Ausstellungsstücke stammen aus dem Antiquitätensalon "Staryj Kjonigsberg".

    Die Ausstellung ist bis zum 1. September geöffnet.