14:34 23 September 2017
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    Preisträger des ersten muslimischen Filmfestivals in Russland bekannt gegeben

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    MOSKAU, 12. September (RIA Nowosti). Der Hauptpreis des I. Internationalen muslimischen Filmfestivals, der "Goldene Minbar" (Minbar ist die Kanzel, von der die muslemischen Prediger sich an die Gemeindemitglieder wenden), wurde dem sozial-psychologischen Drama "Der Hexenmeister" des Regisseurs Oktaj Mir-Kassym (Aserbaidschan) zuerkannt. Das teilte Saudi Mamirgow, Generaldirektor des Festivals, das vom 5. bis 11. September in Kasan stattfand, am Montag mit.

    Der "Goldene Minbar" für den besten Dokumentarstreifen wurde dem iranischen Regisseur Muhammad Risa Fathi Naschafi verliehen. Sein Streifen "Adams Kinder" handelt von den Folgen eines Erdbebens in Iran, davon, wie eine Tragödie Menschen verschiedener Glaubensbekenntnisse vereinigt.

    Als der beste Kurzfilm wurde die Arbeit des baschkirischen Regisseurs Ajsuak Jumagulow "In der Nacht ist es erlaubt" - die Geschichte der Beziehung zwischen einem Untersuchungsführer der städtischen Staatsanwaltschaft und einem Dorfmädchen - anerkannt.

    In der Kategorie der Animationsfilme siegte der Streifen von Jelena Juschkowa "Der Löwe und der Hase" nach Motiven baschkirischer Volksmärchen.

    Insgesamt waren zum Wettbewerb des Festivals des muslimischen Films 154 Arbeiten aus mehr als 20 Ländern eingereicht worden. Für die Vorführung im Rahmen des Wettbewerbs wurden 24 davon ausgewählt - aus Iran, Aserbaidschan, Baschkirien, Tadschikistan, Tatarstan, Ägypten, Großbritannien, Kirgisien, Kanada, Litauen, Katar, Usbekistan, der Türkei und den USA.

    Die Organisatoren des Forums waren der Muftirat Russlands, die Fernseh- und Videogesellschaft "Islamische Welt", das Kulturministerium Tatarstans sowie die Föderale Agentur für Kultur und Filmwesen Russlands.

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