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    Dokumentensammlung "Deutsche im Kama-Land. 20. Jahrhundert" zum Druck vorbereitet

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    PERM, 22. November (RIA Nowosti). Im Gebiet Perm ist eine Sammlung von Dokumenten und anderen Materialien, "Deutsche im Kama-Land. 20. Jahrhundert", zum Druck vorbereitet worden. Darüber hat Jelena Suchorezkaja, stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Angelegenheiten der Archive des Gebietes Perm, am Montag berichtet.

    "Es handelt sich um einen ersten Versuch, anhand von Archivmaterial die Geschichte der Deutschen im Gebiet Perm zur sowjetischen Zeit zu verfolgen. Die Dokumentensammlung wird in drei Büchern erscheinen. Bei der Zusammenstellung wurden 442 Dokumente sowie beinahe 200 Illustrationen verwendet", sagte Suchorezkaja.

    Die Archivare hätten mit der Realisierung dieses Projektes bereits im September 2004 begonnen, führte sie aus. Die Initiative dazu sei von Vertretern der gesellschaftlichen Organisation der Russlanddeutschen "Wiedergeburt" in der Stadt Perm ausgegangen und vom amtierenden Gouverneur des Gebietes, Oleg Tschirkunow, unterstützt worden.

    "Die Sammlung erzählt über die Geschicke von Menschen, die kraft der historischen Umstände an die Kama gekommen waren. Das waren Kriegsgefangene des Ersten Weltkrieges, deutsche Ingenieure und Arbeiter aus der Zeit der Industrialisierung in der UdSSR und Sowjetdeutsche, die in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges in die so genannte Arbeitsarmee mobilisiert worden waren", berichtete Suchorezkaja.

    Die Sammlung sei gemeinsam mit Wissenschaftlern des Lehrstuhls für Kulturologie der Staatlichen TU Perm vorbereitet worden, präzisierte die Gesprächspartnerin der RIA Nowosti.

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