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    Raritäten aus Sevres in der Ermitage

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    MOSKAU, 11. Januar (RIA Nowosti). Die in Sankt Petersburg veranstaltete Ausstellung "Meisterwerke des Sevresporzellans aus der Sammlung der Ermitage" stellt die ganze Vielfalt der Traditionen der französischen königlichen Manufaktur in ihrer Blütezeit (zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts) vor. Darüber berichtet die Web-Seite muzeum.ru.

    Die Staatliche Ermitage, eines der größten Kunst- und Kunstgeschichtsmuseen der Welt, besitzt eine der besten Sammlungen von französischem Porzellan aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

    Den Beginn der Sammlung bildete ein vom diplomatischen Protokoll vorgeschriebenes Geschenk des französischen Königs Ludwig XV. für die russische Zarin Jelisaweta. Im Januar 1757 brachte der französische Botschafter Marquis L'Hopital zahlreiche Erzeugnisse der Porzellanmanufaktur von Sevres nach Petersburg mit.

    Danach folgte ein Geschirrservice aus Sevres, das Katharina II. 1777 als Geschenk für ihren Favoriten und engsten Gehilfen Fürst Grigori Potjomkin, einen bekannten Staatsmann, bestellt hatte. Das "Kameen-Service" traf 1779 in Petersburg ein und befand sich zuerst in Potjomkins Besitz, wurde jedoch 1782 an das Winterpalais übergeben.

    Weit bekannt sind auch das "Grüne Service", so genannt nach der Untergrundfarbe, sowie viele andere Exponate - Schalen und Plastiken - , wahre Raritäten aus den Manufakturen von Sevres.

    In der Ausstellung, die bis zum 26. Februar geöffnet ist, sind Porzellankunstwerke aus den außerordentlich reichen Privatsammlungen der Fürsten Golizyn, Jussupow, Dolgorukow sowie von Graf Scheremetjew vertreten. Sie werden in der Ermitage aufbewahrt.

    Anlässlich der Ausstellung wurde ein wissenschaftlicher Katalog der Sevresporzellansammlung der Ermitage des 18. Jahrhunderts herausgegeben (480 Seiten, 1 700 Illustrationen).

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