23:33 17 August 2017
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    Krimifestival in Moskau - ein Film über den Krieg in Tschetschenien preisgekrönt

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    MOSKAU, 24. April (RIA Novosti). Die Jury des internationalen Filmfestivals DetectiveFest, mit Eduard Chrutizki an der Spitze, hat dem russischen Streifen "Jenseits des Krieges" den Preis für das beste Filmwerk auf dem Gebiet der Terrorismusbekämpfung zuerkannt.

    Die drei Folgen des Dokumentarfilmes hat Alexej Poborzew gedreht. Gezeigt wurde er vom russischen Fernsehsender NTW. Das Werk ist ein Versuch, sich dem Verständnis des Krieges in Tschetschenien zu nähern, die Wurzeln und Ursachen der schrecklichen Tragödie des gesamten russischen Volkes zu entschlüsseln. Einzigartige Zeugnisse der Teilnehmer fanden ihren Eingang; Interviews mit Politikern und Generälen wurden aufgenommen, mit denen, die das Schicksal der Ereignisse um Tschetschenien in ihren Händen gehalten haben.

    Diese Nomination war ein Schlüsselereignis des Festivals für Kriminalfilme und Fernsehsendungen, welches vom 19. - 23. April in der russischen Hauptstadt lief. Wie der Generalproducer des Events, Juri Mitjuschin, betonte, ist "sein Hauptanliegen die Terrorismusprävention".

    In der Nomination "Bester Kriminalfilm" wurden zwei Streifen ausgezeichnet: "Männersaison. Sanfte Revolution", den der Sender "Rossija" ausgestrahlt hat, und der rumänische Film "Über Tote redet man nicht schlecht". Bei den Kriminalserien teilten sich die russischen Werke "Straße der zerschlagenen Laternen 6" und "Ataman" den Preis.

    In der Nominierung zum Thema Krieg und Frieden würdigte die Jury die Filme "Zeit von Beslan" des Senders NTW aus dem Programm "Freimütiges Eingeständnis" und "Der unbekannte Soldat. Die letzte Kommandierung" des Fernsehsenders "Rossija". Mit Preisen wurden aber auch Filmregisseure aus Bulgarien, Deutschland, Italien und anderen Ländern geehrt.

    Die Entscheidungen der Jury wurden auf der gestrigen feierlichen Abschlussveranstaltung bekannt gegeben. Zum achten Mal stand sie unter der Schirmherrschaft der UNO, des Europarates und staatlicher Behörden Russlands. Zu dem schöpferischen Wettstreit waren mehr als 100 Filme aus 30 Ländern eingereicht worden.

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