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    Kugelsicheres Gehäuse für Reliquie des Hl. Johannes nach Montenegro geflogen

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    MOSKAU, 06. Juni (RIA Novosti). Eine provisorische Monstranz für die rechte Hand von Johannes dem Täufer ist am Dienstag auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo-3 vor dem Abflug einer Delegation der Hl.-Andreas-Stiftung nach Montenegro geweiht worden.

    Das erfuhr RIA Novosti im Gespräch mit Abt Aristarch (Smirnow) vom Dreifaltigkeits-Sergius-Kloster, der die Zeremonie zelebriert hat.

    Bei der Monstranz handelt es sich um einen Behälter aus kugelsicherem Glas, der in Werkstätten des Moskauer Patriarchates hergestellt wurde. Darin wird die Reliquie, die dem Kloster von Cetinje in Montenegro gehört, über die Zuständigkeitsgebiete der Russisch-orthodoxen Kiche bis Mitte Juli überführt und zum Anbeten gezeigt und dann in das Heimatkloster zurückgebracht.

    Das Heiligtum wird auf seinem Weg über Russland, die Ukraine und Weißrussland von je zwei Mönchen des montenegrinischen Klosters und des Dreifaltigkeits-Sergius-Klosters begleitet.

    "Die Ankunft der rechten Hand vom Heiligen Johannes dem Täufer in Russland hat für die Wiederherstellung der geistigen Kultur in Russland eine große Bedeutung. Tausende von Menschen erhalten somit die Möglichkeit, die wertvolle christliche und orthodoxe Reliquie zu ehren, die Russland nach den bewegten Revolutionsereignissen verlassen hatte", sagte der Delegationsleiter und Präsident der Hl.-Andreas-Stiftung, Sergej Schtscheblygin, Mitglied des Föderationsrates, im Gespräch mit RIA Novosti.

    Abt Aristarch hielt auf dem Flughafen ein Gebet für die wohlbehaltene Ankunft der Reliquie in Russland und weihte zwei Ikonen - die des Heiligen Andreas und die von Johannes dem Täufer. Die Letztere soll dem Kloster von Cetinje als Geschenk übergeben werden.

    Der Delegation gehören Bischof Michail von Boston (Russische Auslandskirche) und der Vorsteher der Vertretung der Serbischen orthodoxen Kirche in Moskau, Archimandrit Antoni, an.

    Die Aktion erfolgt auf Initiative der Hl.-Andreas-Stiftung mit dem Segen von Patriarch Pavle von Serbien.

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