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    Mitarbeiter der Eremitage für Kunstraub verantwortlich, weitere Exponate verschwunden

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    SANKT PETERSBURG, 18. Oktober (RIA Novosti). Die Ermittlung beschuldigt die ehemalige Mitarbeiterin der Eremitage, Larissa Sawadskaja, den Kunstraub verübt zu haben. Sawadskaja war während der Überprüfung des Museums verstorben.

    "Im Zuge der Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Raub der Wertsachen von der Eremitage-Mitarbeiterin Larissa Sawadskaja durchgeführt wurde. Einen Teil der gestohlenen Sachen verkaufte sie gemeinsam mit ihrem Mann Nikolai Sawadski. Er ist nach Paragraph 158, Absatz 4, Punkt b im Strafgesetzbuch angeklagt (Diebstahl in besonders großem Umfang)", heißt es in einer Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft, die auf der Webseite der Behörde veröffentlicht wurde.

    Am 31. Juli hatte die Staatliche Eremitage den Verlust von 221 Exponaten mitgeteilt. Deren Wert wurde auf ca. 130 Mio. Rubel geschätzt. Ihr Verschwinden wurde bei einer inneren Routineüberprüfung des Museums festgestellt.

    Im Zuge der jüngsten Bestandsaufnahme der Kollektion im Teilgebiet der russischen Kulturgeschichte wurde das Fehlen fünf weiterer Exponate aus dem 19. Jahrhundert festgestellt, heißt es in der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft.

    Auf der anderen Seite teilte die Behörde mit, dass ein weiteres gestohlenes Exponat der Eremitage inzwischen wieder zurückgegeben wurde. Es handelt sich dabei um die goldene Uhr "Breguet". "Ein privater Sammler erkannte auf der von den Sicherheitsbehörden ins Internet gestellten Liste der gestohlenen Wertgegenstände die goldene Uhr "Breguet" wieder, die er bis vor kurzem besessen hatte. Der Sammler teilte der Kulturschutzbehörde mit, wem er das Exponat übergeben hatte. Danach wurde die goldene Uhr "Breguet" der Eremitage wiedergegeben", heißt es in der Mitteilung.

    Wegen des Kunstraubs eröffnete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren nach Paragraph 158, Absatz 4 (Diebstahl in besonders großem Umfang). Am 27. September verlängerte die Generalstaatsanwaltschaft den Untersuchungszeitraum bis zum 31. Dezember 2006.

    Zwei Menschen wurden in der Sache verhaftet, darunter der Mann der verstorbenen Museumswärterin. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gelang es den Ermittlern, 29 der verschwundenen Ausstellungsstücke wiederzufinden.

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