21:19 21 September 2017
SNA Radio
    Kultur

    Russlands Filmlegende Uljanow ist tot - Putin spricht Beileid aus

    Kultur
    Zum Kurzlink
    0 4 0 0
    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Verwandten und Freunden der russischen Film- und Theaterlegende Michail Uljanow sein Beileid zu dessen Tod ausgesprochen, teilte der Pressedienst des russischen Präsidenten mit.

    Uljanow, der sich Anerkennung und Verdienste als Schauspieler, Regisseur, Volkskünstler der UdSSR und künstlerischer Leiter des staatlichen Akademie-Theaters „Jewgeni Wachtangow“ holte, starb nach schwerer und langer Krankheit am 26. März im Alter von 80 Jahren.

    Uljanow absolvierte die Schtschukin-Theaterhochschule beim Wachtangow-Theater (Studienjahre 1946 - 1950), und mit diesem Theater war sein ganzes schöpferisches Leben verbunden. Im September 1987 wurde er zu seinem künstlerischen Leiter ernannt.

    Er ist Held der Sozialistischen Arbeit (1986), Träger von zwei Leninorden und des Ordens der Oktoberrevolution. Von 1986 bis 1987 war er Sekretär des Vorstandes des Verbands der Filmschaffenden der UdSSR, von 1986 bis 1991 Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Theaterschaffenden der RSFSR und von anschließend bis 1996 Vorsitzender des Verbandes der Theaterschaffenden Russlands. Zudem war er Volksdeputierter der UdSSR (1989 - 1992), Mitglied der Zentralen Revisionskommission der KPdSU (1976 - 1990), Mitglied des ZK der KPdSU (1990 - 1991). Ab 1996 war er Ehrenvorsitzender des Verbandes der Theaterschaffenden Russlands.

    Im Theater spielte er den Sergej („Irkutsker Geschichte“), den Rogoschin („Der Idiot“), Antonius („Antonius und Kleopatra“) und beim Film hatte er Rollen in den Streifen „Der Kolchosvorsitzende“, „Die Brüder Karamasow“, „Beg“ („Die Flucht“) und im Mehrteiler „Die Befreiung“.

    Außerdem war er Träger des Leninpreises von 1966 für die Rolle von Jegor Trubnikow im Spielfilm „Der Vorsitzende“, Träger des Staatspreises der RSFSR von 1975 für das Stück „Von Tag zu Tag“, des Staatspreises der UdSSR von 1983 für eine Rolle im Film „Das Privatleben“, des Preises des Präsidenten Russlands in Literatur und Kunst von 1998, des Preises „Kumir“ („Idol“) der russischen Wirtschaft in der Kategorie „Für großen Dienst an der Kunst“ von 1999. Beim Internationalen Filmfestival in Venedig 1982 erhielt er den Hauptpreis, den „Goldenen Löwen“, für seine Rolle im Film „Privatleben“.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren