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    Chinesische Kaiserschätze aus der verbotenen Stadt im Kreml

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    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Am Dienstag ist in der Ein-Säulen-Kammer des Moskauer Kreml die Ausstellung von Schätzen der chinesischen Kaiser eröffnet worden.

    „Seit beinahe 50 Jahren hat es in Moskau eine dermaßen grandiose Ausstellung der chinesischen Kunst nicht mehr gegeben“, sagte Jelena Gagarina, Generaldirektorin der Museen des Moskauer Kreml, auf einer Pressekonferenz. „Die gegenwärtige Ausstellung ‚Verbotene Stadt. Schätze der chinesischen Kaiser’ ist ein großes Geschenk für alle Menschen, die Chinas Kunst und Geschichte besonders mögen.“ Gagarina zufolge ist diese Ausstellung eine Antwort auf die Exposition, die die Museen des Moskauer Kreml im vorigen Jahr in Peking gezeigt haben.

    Wie Gagarina betonte, wird die derzeitige Ausstellung aus Peking zur Festigung der Freundschaft und des gegenseitigen Verständnisses zwischen China und Russland beitragen.

    Erstmalig kann man in Moskau mehr als 60 einzigartige Werke aus der weltberühmten Sammlung der „Purpurnen verbotenen Stadt“ - des Pekinger Kaiserpalastes - sehen. Es handelt sich dabei um ein monumentales Bauensemble, das nach dem Sturz der Monarchie in China in ein Museum umgewandelt wurde. Hier werden die Symbole der Kaisermacht, die Gegenstände des höfischen Zeremoniells, Hausrat aus dem Palast, berühmtes chinesisches Porzellan, Lacke und Emaillen aufbewahrt, für welche die chinesischen Meister schon immer berühmt waren.

    Der geschäftsführende Direktor der Museen des chinesischen Kaiserpalastes, Li Ji, verwies darauf, dass die 60 für Moskau ausgewählten Ausstellungsstücke das Leben der Qing-Epoche vollständig widerspiegeln.

    Li Ji hob außerdem hervor, dass die chinesischen Herrscher nicht nur Sammler waren, sondern auch selbst Kunstwerke geschaffen hatten: In der Ausstellung sieht man Exponate, die von Kaiserhänden angefertigt worden waren.

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