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    Russische Filme beim Filmfestival in Cannes

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    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Die Goldene Palme, der Hauptpreis des Filmfestivals in Cannes, ging nur einmal an eine russische Produktion: 1958 erhielt Michail Kalatosows Streifen „Die Kraniche ziehen“ die höchste Auszeichnung.

    In der langen Geschichte des Films wurden allerdings sowjetische beziehungsweise russische Filme mit anderen Preisen dieses renommierten Wettbewerbs ausgezeichnet.

    1946

    „Der große Umbruch“ von Friedrich Ermler erhielt den Preis für das beste Drehbuch. Der Streifen „Der Mensch Nummer 217“ von Michail Romm bekam den Regie-Preis. „Die Steinblume“ des Regisseurs Alexander Ptuschko wurde für die beste farbliche Gestaltung ausgezeichnet. Juli Raisman erhielt den Preis für den besten Dokumentarfilm für seinen Streifen „Berlin“.

    Ausgezeichnet wurde auch das Drehbuch des Films „Soja“ von Lew Arnstam.

    1950

    Der Sonderpreis für den besten Trickfilm ging an „Das buckelige Pferdchen“ von Iwan Iwanow-Wano.

    1951

    „Mussorgski“ von Grigori Roschal: Preis für das beste Filmdesign.

    1954

    „Albaniens großer Krieger Skanderberg“ von Sergej Jutkewitsch: Der internationale Regie-Preis.

    1955

    „Schipkas Helden“ von Sergej Wassiljew: Preis für die beste Regie.

    „Eine große Familie“ von Jossif Chejfiz: Preis für das beste Schauspielerensemble.

    „Romeo und Julia“ (Ballettfilm) von Lew Arnstam und Leonid Lawrowski: Der Preis für den besten lyrischen Film. Mit einem Sonderpreis wurde die Ballerina Galina Ulanowa geehrt.

    1956

    „Othello“ von Sergej Jutkewitsch: Preis für die beste Regie.

    1957

    „Der letzte Schuss“ von Grigori Tschuchrai. Ein Sonderpreis der Jury.

    1958

    „Die Kraniche ziehen“ von Michail Kalatosow: Die Goldene Palme. Eine Sonderauszeichnung für die Schauspielerin Tatjana Samoilowa.

    1960

    „Ballade vom Soldaten“ von Grigori Tschuchrai: ein Jury-Preis und der Sonderpreis für den besten Jugendfilm. „Die Dame mit dem Hündchen“ von Jossif Chejfiz: ein Jury-Preis.

    1961

    „Flammende Jahre“ der Regisseurin Julia Solnzewa: Preis für die beste Regie.

    1963

    „Die optimistische Tragödie“ von Samson Samssonow - ein Sonderpreis.

    1964

    „Zwischenlandung in Moskau“ von Georgi Danelija - ein lobende Erwähnung der Jury.

    1965

    „Es lebte einmal ein Alter mit seiner Alten“ von Grigori Tschuchrai: Vera Kusnezowa erhielt die Auszeichnung als beste Darstellerin.

    1966

    „Lenin in Polen“ von Sergej Jutkewitsch - ein Sonderpreis.

    1969

    „Andrej Rubljow“ von Andrej Tarkowski - der FIPRESSI-Preis.

    1972

    „Solaris“ von Andrej Tarkowski - der Große Sonderpreis.

    1979

    „Sibiriade“ von Andrej Kontschalowski - ein Sonderpreis.

    1983

    „Nostalghia“ (Italien) von Andrej Tarkowski. Der Große Sonderpreis und der FIPRESSI-Preis.

    1986

    „Das Opfer“ (Schweden-Großbritannien-Frankreich) von Andrej Tarkowski: Der Große Sonderpreis und der FIPRESSI-Preis.

    1987

    „Schwarze Augen“ (Italien-Russland) von Nikita Michalkow: Marcello Mastroianni als bester Darsteller ausgezeichnet.

    1990

    „Taxi-Blues“ von Pawel Lungin: Ein Sonderpreis für die beste Regie.

    „Die Mutter“ von Gleb Panfilow: Ein Sonderpreis für die künstlerische Leistung.

    „Halte still - stirb - erwache“ von Vitali Kanewski: Der Debüt-Preis.

    1992

    „Ein unabhängiges Leben“ von Vitali Kanewski: Ein Sonderpreis der Jury.

    1994

    „Die Sonne, die uns täuscht“ von Nikita Michalkow: Der Große Preis.

    1996

    „Der Gefangene vom Kaukasus“ von Sergej Bodrow: Der FIPRESSI-Preis.

    1999

    „Der Moloch“ von Alexander Sokurow: Der Preis für das beste Drehbuch (Juri Arasbow).

    2000

    „Russische Hochzeit“ von Pawel Lungin: Der Preis für das beste Schauspielerensemble.

    2001

    „Das Porträt“ von Sergej Lutschischin: Der Preis der Stiftung für Unterstützung junger Filmemacher.

    2003

    „Vater und Sohn“ von Alexander Sokurow: Der FIPRESSI-Preis.

    2004

    Der 1962 gedrehte und nun wiederhergestellte Film „Ich, Kuba“ von Michail Kalatosow wurde im DVD-Wettbewerb in der Kategorie „Entdeckung“ ausgezeichnet.

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