08:01 21 Juli 2018
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    Rekordpreis bei Christie´s für russisches Gemälde

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    LONDON, 14. Juni (RIA Novosti). Der „Regenbogen“ (1927) von Konstantin Somow hat den Weltrekord eines Auktionspreises für ein russisches Gemälde aufgestellt.

    Das teilte das Londoner Auktionshauses Christie’s RIA Novosti mit. Am gestrigen Mittwoch fand in London ein so genannter „russischer Verkauf“ von Gemälden und Kunstwerken aus dem 19. und 20. Jahrhundert statt, bei dem es über zehn Preisrekorde für verschiedene Werke gab. Insgesamt wurden 141 von den 233 zur Versteigerung angebotenen Losen (61 Prozent) verkauft, und der Gesamtumfang der Verkäufe überstieg 18 Millionen Pfund.

    Die größte Sensation war die Versteigerung von Somows „Regenbogen“; das ein russischer Käufer für 3,7 Millionen Pfund bei einem Taxpreis von 400 000 bis 600 000 Pfund ersteigerte.

    Für mehr als eine Million Pfund gingen bei bescheidenen Taxpreisen von 300 000 bis 600 000 Pfund drei weitere Gemälde weg: „Bildnis Wassili Schuchajews in seinem Atelier“ von Alexander Jakowlew (endgültiger Preis: 2,8 Millionen Pfund), „Amerikanische Schiffe bei den Gibraltar-Felsen“ von Iwan Aiwasowski (2,7 Millionen) und „Nacht an der Newa, Sankt Petersburg“ von Lew Lagorio. All diese Arbeiten haben ebenfalls die Rekordpreise für Werke der drei genannten Maler geschlagen.

    „Das heute erzielte Ergebnis ist beinahe doppelt so hoch wie die Vorverkaufspreise und betont unser ausgeprägtes Streben nach Qualität“, erklärte Alexis de Tiesenhausen, internationaler Direktor für russische Kunst bei Christie’s.

    Wie er sagt, „ziehen die ‚russischen Verkäufe’ bei Christie’s immer mehr neue Interessierte an, was die wachsende Präsenz von Christie’s in Russland sowie das Interesse widerspiegelt, das die Sammler für bedeutende Werke und ausgezeichnete Qualität zeigen“.