19:42 23 August 2017
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    Partnerstädte Stuttgart und Samara feiern 15. Jubiläum mit Kunstausstellung

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    MOSKAU, 27. August (RIA Novosti). Eine zweiwöchige Ausstellung zum 15. Jahrestag der Partnerschaft Samara - Stuttgart ist am 25. August in der Wolga-Stadt zu Ende gegangen.

    Das meldete die Nachrichtenagentur RIA-Samara.

    Ziel der Ausstellung „Samara - Stuttgart“ war es, die Partnerstädte durch verschiedene Kunstformen widerzuspiegeln. Ein Teil der Ausstellung gilt dem Suchen nach Gemeinsamem und Unterschiedlichem in den Fotos beider Städte, den zweiten Teil - „Stuttgart: Blick aus Samara“ - bildeten die Gemälde der Maler aus Samara, der dritte Teil hieß „Kak zum Beispiel“: Dieses Projekt schließt Fotos, Installationen und einen Videofilm ein. Wie die Kuratorin des Projektes, die Malerin Nelja Korschowa aus Samara, erläuterte, sei „das russische ‚naprimer’ immer umfassend, verschwommen, und oft ergänzen wir es gesprächsweise durch das Wörtchen ‚kak’ (wie). Das deutsche ‚zum Beispiel’ dagegen sei genau, direkt und strebt wie ein Spitzturm nach oben, wenn auch Stuttgart mitten im Gebirge liegt, wie in einer Tasse versenkt. „Die Freundschaft zwischen Künstlern aus Samara und Stuttgart ist spontan entstanden, und es lässt sich schwer sagen, was uns dermaßen nahe bringt, mag sein, dass Wasser eine Tasse braucht oder die Tasse nach Wasser dürstet...“, so die Kuratorin.

    Die Ausstellung verlief im Rahmen des Programms „Deutschlands Tage in Russlands Regionen“, des Projektes „Festival der Gegenwartskunst Samara - Stuttgart“ und der fünften Schirjajewo-Biennale für modernen Kunst: „Das Heim: Zwischen Europa und Asien“. Schirjajewo ist ein Dorf an der Wolga inmitten des Schiguli-Gebirges, wo Ilja Repin einst Studien zu seinen berühmten „Wolgatreidlern“ malte.

    Die Biennale von Schirjaewo gibt ihren Gästen aus verschiedenen Ländern jedesmal ein neues Thema auf. In den vorangegangen Jahren waren das: „Die Provinz“, „Der Tastsinn“, „Das Essen“ und „Die Liebe“. In diesem Jahr heißt das Thema „Das Heim“.

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