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    Medienwoche 2007 in Berlin: RIA Novosti präsentiert sich auf Deutsch

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    Am Mittwoch ist in Berlin die Medienwoche 2007 eröffnet worden. Einziger Teilnehmer aus Russland an dem jährlichen Forum des Mediengeschäfts aus aller Welt ist RIA Novosti, welche die Gelegeheit nutzt, ihre deutschsprachige Internetseite und andere Multimediaprojekte zu präsentieren.

    BERLIN, 29. August (RIA Novosti). Am Mittwoch ist in Berlin die Medienwoche 2007 eröffnet worden.

    Einziger Teilnehmer aus Russland an dem jährlichen Forum des Mediengeschäfts aus aller Welt ist RIA Novosti, welche die Gelegeheit nutzt, ihre deutschsprachige Internetseite und andere Multimediaprojekte zu präsentieren.

    Die Geschäftsführerin der Medienboard Berlin-Brandenburg, Petra Müller, sieht in den Veranstaltungen eine rare Möglichkeit, zum Saisonbeginn über die Zukunft der Medien zu diskutieren. Dabei sollen neue Tendenzen in der Welt herausgearbeitet und den Fachleuten die Gelegenheit gegeben werden, einen Einblick in neue Informationstechnologien zu gewinnen und in deren Einfluss auf die Berichterstattung Einblick zu bekommen.

    Im Rahmen der Medienwoche wird eine internationale Konferenz und ein Medienkolloquium veranstaltet, wonach bei der Fachmesse IFA 2007 mit mehr als 1000 Exponaten aus aller Welt die elektronischen Neuheiten in der Medienarbeit und bei Multimediaprojekten in der Praxis präsentiert werden sollen.

    Nach Angaben von Petra Müller werden bei der Medienwoche über 10 000 Journalisten aller Genres erwartet. Dabei sein werden die Giganten des Mediengeschäfts wie CCN, BBC, ARD, ZDF, N24, Guardian Media Group, Spiegel Online, Reuters, RIA Novosti und andere.

    Die Transformationsprozesse, die sich in der Welt von heute vollziehen, beeinflussen die nationalen Medien ganz nachhaltig, sagte Hans Hege, Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Globalisierung und Übergang zu digitalen Übertragungsformaten würden zur Herausbildung globaler Konzerne und der nationalen Medienwirtschaft führen.

    Er ermutigte in diesem Zusammenhang, sich mutiger der neuen Technologien zu bedienen, die den ursprünglichen Blick auf Print- und elektronische Medien verändern würden. Innovation sei die schöpferische Überwindung des Alten, formulierte er.

    Während der Medienwoche wird nicht wenige Aufmerksamkeit den Rechtsgrundlagen bei der Anwendung der neuen Technologien und den Wechselwirkungen zwischen Privatmedien und öffentlichen Medien gewidmet. Der Chef der Brandenburger Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, hat die Konkurrenz herkömmlicher Medien mit dem Internet in den Mittelpunkt seiner Überlegungen gestellt. Auch die traditionellen Medien müssten sich auf die Techniken einstellen, um konkurrenzfähig zu sein.

    Die Nachrichtenagentur RIA Novosti präsentiert auf dem Medienforum ihre deutschsprachige Webseite. Auf dem Stand können Gäste und Forumsteilnehmer einen umfassenden Überblick über die Agentur bekommen und sich mit ihren Produkten vertraut machen, ob nun die Informationsdienste, das Fotoarchiv und die Infografik.

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