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    Internationale Moskauer Buchmesse: China schenkt Russland kaiserliche Riesen-Enzyklopädie

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    Chen Zhili, Mitglied des chinesischen Staatsrates, hat der Russischen Staatlichen Bibliothek eine einzigartige 500-bändige Enzyklopädie über die Geschichte, die Literatur und die Kunst Chinas geschenkt.

    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Chen Zhili, Mitglied des chinesischen Staatsrates, hat der Russischen Staatlichen Bibliothek eine einzigartige 500-bändige Enzyklopädie über die Geschichte, die Literatur und die Kunst Chinas geschenkt.

    An der Überreichungszeremonie am Mittwoch, die im Rahmen der Eröffnung der 20. Internationalen Moskauer Buchmesse stattfand, nahm der Erste russische Vizepremier Dmitri Medwedew teil.

    In seiner Eröffnungsrede sagte der chinesische Botschafter in Moskau, Liu Guchang, dass diese Sammlung auf Verordnung des chinesischen Kaisers seit 1773 herausgegeben worden sei.

    Der Diplomat äußerte die Hoffnung, dass dieses einmalige Zeugnis der alten chinesischen Kultur „ein neues Symbol für die große chinesisch-russische Freundschaft wird“.

    Viktor Fjodorow, Generaldirektor der Russischen Staatlichen Bibliothek, sagte, das Geschenk würde einen würdigen Platz in der Bibliotheksabteilung Literatur des Orients einnehmen, in der es einen speziell eingerichteten Saal und einen Fonds der chinesischen Literatur gibt.

    Er äußerte, dass die Enzyklopädie sehr gefragt sein würde, da „das Interesse an der chinesischen Kultur in Russland heute gewaltig ist“.

    Medwedew und Zhili sahen sich auch die chinesische Ausstellung auf der Messe an, auf der chinesische Verleger über 8000 Bücher auf russisch und chinesisch zum Verkauf anbieten.

    Die Verleger schenkten Medwedew ein Buch über das Schaolin-Kloster.

    Außerdem erhielten die Politiker Auszüge von Papierrollen der ersten chinesischen Buchdrucker.

    Auch von russischer Seite wurden sie reich beschenkt. So schenkte ihnen der Verlag „Bely gorod“ (Weiße Stadt) einen Bildband über den Kreml. Die in diesem Band gedruckten Bilder stammen vom Assistenten des russischen Präsidenten, Sergej Jastrschembski.

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