17:47 16 Dezember 2017
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    Russisch-orthodoxe Erzbischofsversammlung tagt in Moskau

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    MOSKAU, 24. Juni (RIA Novosti). Eine Erzbischofsversammlung der Russisch-orthodoxen Kirche, die unter anderen den Themen Festigung der kirchlichen Einheit, orthodoxe Auffassung zu den Menschenrechten und Menschenwürde angesichts der Globalisierung gewidmet wird, ist am Dienstag in der Moskauer Christi-Erlöser-Kathedrale eröffnet worden.

    Patriarch Alexi II. von Moskau und ganz Russland äußerte in seiner Eröffnungsrede Besorgnis darüber, dass das moderne säkularistische Bewusstsein die religiösen Werte verdränge, die evangelische Offenbarung ablehne, der christlichen Lehre über die Freiheit und die Menschenwürde widerspreche und die Auffassung zu den Menschenrechten und -freiheiten entweihe.

    Laut dem Patriarchen muss die Kirche bereit sein, dieser Herausforderung entgegenzuwirken.

    Alexi II. verwies ferner auf einige Prozesse, die die Einheitlichkeit der Russischen Kirche bedrohen würden.

    Der Patriarch äußerte seine Freude über die Anwesenheit des Ersthierarchen und der anderen Würdenträger der Russisch-orthodoxen Auslandskirche bei der Erzbischofsversammlung.

    Die feierliche Vereinigung der beiden Kirchen war am 17. Mai 2007 im selben Gotteshaus zustande gekommen.

    Laut dem Kirchenstatut ist die Erzbischofsversammlung das "höchste hierarchische Leitungsorgan" der Russisch-orthodoxen Kirche.

    Die Versammlung wird vom Patriarchen und vom Synod einmal in vier Jahren vor einer Landeskirchenversammlung sowie in außerordentlichen Fällen einberufen.

    Den Vorsitz führt der Patriarch von Moskau und ganz Russland. Der Heilige Synod übt die Funktion des Präsidiums aus.

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