15:38 16 Dezember 2018
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    Nach Südossetien-Krieg: GUS bietet Hilfe für Wiederaufbau von Denkmälern an

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    DUSCHANBE, 18. September (RIA Novosti). Die Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bieten ihre Hilfe für den Wiederaufbau der im Südossetien-Krieg zerstörten historischen und kulturellen Denkmäler an.

    Das sagte der Chef der Administration des russischen Präsidenten, Sergej Naryschkin, am Donnerstag beim dritten Forum der führenden Künstler und Wissenschaftler der GUS-Länder.

    Naryschkin betonte, die Rolle des zwischenstaatlichen kulturellen Dialogs könne "vor allem jetzt, nach den tragischen Ereignissen in Südossetien, nicht hoch genug eingeschätzt werden".

    Ihm zufolge haben viele Länder des GUS-Raumes den Opfern dieses Konfliktes humanitäre Hilfe erwiesen.

    In diesem Zusammenhang hob er die Rolle des zwischenstaatlichen Fonds für humanitäre Zusammenarbeit mit der GUS hervor, der ein Sonderprojekt für die Unterstützung südossetischer Schulen gestartet hat.

    In der Nacht zum 8. August war die georgische Armee in die nicht anerkannte Republik Südossetien einmarschiert und hatte deren Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört. Nach südossetischen Angaben wurden dabei hunderte Menschen getötet, mehr als 30 000 mussten nach Russland fliehen.

    Zum Schutz der Südosseten, von denen viele die russische Staatsbürgerschaft besitzen, schickte Russland rund 10 000 Soldaten in die Region, um die georgischen Einheiten aus Südossetien zu drängen.

    Am 26. August erkannte Russland Südossetien sowie den anderen kaukasischen de-facto-Staat, Abchasien, offiziell an. Am 9. September nahm Moskau diplomatische Beziehungen mit den beiden Republiken auf. Am gestrigen Mittwoch unterzeichnete der russische Präsident Dmitri Medwedew Freundschaftsverträge mit Abchasien und Südossetien, die unter anderem die gegenseitige Einrichtung von Militärstützpunkten erlauben.

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