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    Jungpaläolithische Felszeichnungen in Usbekistan entdeckt

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    TASCHKENT, 24. November (RIA Novosti). Wertvolle Felszeichnungen, die von prähistorischen Menschen im Verlauf von Zehntausenden von Jahren geschaffen worden waren, haben Archäologen im usbekischen Gebiet Samarkand, im Waldort Karakija entdeckt.

    Das teilte der Sprecher des Archäologieinstitutes Usbekistans am Montag RIA Novosti mit.

    Ihm zufolge wird diese bewundernswerte Galerie, in der Abbildungen von Tieren, Menschen und mystischen Zeichen zu sehen sind, "die Weltschatzkammer der Steinzeitkunst wesentlich ergänzen".

    "Bis jetzt sind über 1500 Zeichnungen erfasst und erforscht worden, die eindrucksvoll Aufschluss über die Denkweise der Menschen im Jungpaläolithikum - der Zeitperiode zwischen dem 38. Jahrtausend v. u. Z. und der Bronzezeit - geben", sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Derzeit werden die Abbildungen nach Typen, Gruppen und Entstehungszeit klassifiziert.

    Laut dem Sprecher wird der Fund den zehn hervorragendsten Denkmälern der Urkunst von Zentralasien zugeordnet.

    Die Wissenschaftler planen, Fotobilder der Felszeichnungen im zweiten Band des Albums "Die Malerei der Felsheiligtümer" aus der Serie "Unergründliches Asien" zu veröffentlichen. "Gerade im zweiten Band, dessen Vorbereitung sich im Endstadium befindet, werden die schönen Zeichnungen von Karkija abgebildet", sagte der Mitarbeiter des Institutes.

    Im 20. Jahrhundert wurden frühzeitliche Felsbilder im usbekischen Ort Sarmysch, Gebiet Nawoi, und im Gebiet Altynsai, sowie Petroglyphen in Sarykol und andere reiche Sammlungen an Steinzeit-Abbildungen entdeckt.

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