12:38 19 Oktober 2017
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    „Lebendige Demokratie“: World Summit Award geht an RIA Novosti

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    RIA Novosti wurde beim renommierten internationalen World Summit Award Mobile 2010 in der Kategorie „Medien und Nachrichten“ für das „Volksreporter“-Projekt der Agentur ausgezeichnet.

    RIA Novosti wurde beim renommierten internationalen World Summit Award Mobile 2010 in der Kategorie „Medien und  Nachrichten“ für das „Volksreporter“-Projekt der Agentur ausgezeichnet.

    Im Rahmen der Preisverleihung wurden der stellvertretenden Chefredakteurin von RIA Novosti Natalia Losewa, die Leiterin der Multimedia-Abteilung sowie verantwortlich für neue Projekte ist, am Montagabend im Ausstellungszentrum von Abu Dhabi die Siegerurkunde und das Emblem des Wettbewerbs - ein Sockel mit kristallenen Mobiltelefonen, die die Vielfalt der Möglichkeiten mobiler Technologien symbolisieren sollen - überreicht.
     
    Der World Summit Award (WSA) wird unter anderem von der UNO  unterstützt. Um den Preis in der Kategorie „Medien und Nachrichten“ hatten Vertreter von 60 Ländern miteinander konkurriert. Das RIA-Novosti-Projekt „Ty-reportjor“ („Du bist Reporter“) schaffte es, unter die fünf Sieger zu kommen. 

    Das „Volksreporter“-Projekt wurde für die Veröffentlichung aktueller Multimedia-Nachrichten prämiert, die Menschen „aus dem Volk“ RIA Novosti zuschicken.

    Für die Jury des Wettbewerbs stellt das Projekt, das „einer riesigen Anzahl von Menschen in Russland die Möglichkeit gibt, zu Wort zu kommen“ den besten Beitrag im Bereich der zivilen Journalistik dar. Anna Swerdlowa, Ko-Vorsitzende der Assoziation Interaktiver Agenturen (AIA) und Actis Wunderman-CEO, lobte an „Ty-reportjor“, das Projekt ermögliche nicht nur, anderen mitzuteilen, wovon man Zeuge geworden sei, die Volksreporter „können darin auch ihre Redefreiheit realisieren… Dass gerade RIA Novosti, die größte russische Nachrichtenagentur, den Bürgern diese Möglichkeit gibt, ist sehr wichtig“, so das Jury-Mitglied.

    Der WSA-Vorsitzende Peter Bruck bezeichnete die Umsetzung des Projektes als eine neue Etappe in der Entwicklung mobiler Technologien. „Der Fortschritt besteht darin, dass das Mobiltelefon jetzt nicht mehr nur ein Instrument für Nachrichtenübermittlung, Unterhaltung und ein Teil des Lifestyle ist, sondern auch für die öffentliche Diskussion von Problemen verwendet wird. Das zeugt in allen Ländern, Russland eingeschlossen, von einer lebendigen Demokratie“, sagte Bruck.

    Am Wettbewerb hatten 420 Projekte aus 100 Ländern teilgenommen. Die meisten Auszeichnungen heimsten Indien und die USA mit je vier Preisen bei acht Nominierungen ein. Russland und Deutschland belegten mit je drei Siegerprojekten Platz zwei.

    Das Internet-Projekt „Ty-reportjor“, das erst seit acht Monaten besteht, hatte Ende November bereits die nationale „Runet-Prämie 2010“ für „Kultur und Massenkommunikation“ im russischsprachigen Internet erhalten.

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